Luis Frank und David Alfaro lassen Zuhörer im Life House die Karibik spüren

Kubanisches Feuer

Louis Frank und David Alfaro brachten karibisches Flair ins Life House. - Fotos: Mühlke

WEHDEM - „Ei, ei, ei, eiiiiii, Mandinga“, man konnte die Karibik fühlen. „One Night of Buena Vista“ haben am Freitagabend kubanisches Flair ins Wehdemer Life House geholt. Zum zweiten Mal hatte der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede (JFK) die Musiker-Legende Luis Frank eingeladen, diesmal mit dem Star-Pianisten David Alfaro.

Den Besuchern gefiel die kubanische Lebensfreude, die Luis Frank und David Alfaro vermittelten.

Sowieso herrschte eine Atmosphäre wie auf einem kubanischen Plaza. Füße wippten im Takt, Finger schnippten und auf Anweisung klatschten die Zuhörer gerne den Takt mit und gaben sich ganz der Musik von Frank und Alfaro hin. Im Raum lag eine gewisse Leichtigkeit und die gefühlsbetonte Stimme von Sänger Luis Frank verzauberte Männer und Frauen, Jung und Alt gleichermaßen. Die reizvolle Mischung unterschiedlicher Musikstile vom kubanischen Son über verführerischem Bolero und Cha-Cha-Cha bis hin zum temperamentvollen Salsa verführten zum Träumen vom kubanischen Lifestyle. Getragen von der schier umwerfenden Stimme von Luis Frank, der Geschichten über die Liebe, die Menschen und das kubanische Leben im Allgemeinen besang.

Immer wieder plauderte Frank im quietschgelben Sakko und typisch kubanischer Schiebermütze zwischen den Stücken mit seinen Gästen auf Spanisch, für das Gros der Zuhörer eher unverständlich, aber seine Gesten machten deutlich, was er meinte. Mitsingen, klatschen – und wenn es nicht geklapt hat, hatte er auch Deutsch parat „Oh mein Gott, was ist los?“ Im Nu holte er sich Unterstützung aus der ersten Zuschauerreihe auf die Bühne. Und dann ging die Post ab: mit Klanghölzern unterstützte die bis dahin ahnungslose Zuhörerin das Konzert. Dem Publikum gefiel es und nach der überraschenden Taktvorgabe gab es donnernden Applaus – für alle drei auf der Bühne.

Leidenschaft und Lebensfreude

Mitreißend und gefühlvoll ging es nach der Pause weiter. Feine Klänge auf dem E-Piano machten deutlich, warum David Alforo in seiner Heimat und über deren Grenzen hinaus als Pianist ein gefeierter Star ist. Präzise sausten seine Finger über die Tasten und ließen die karibische Sonne aufgehen.

Leidenschaft, Lebensfreude, Rhythmus und das kubanische Feuer prägten den Abend – klar, dass die beiden Ausnahmekünstler die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen durften.

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