Bürgermeister hat keine Idee für Nachnutzung

Keine Hoffnung fürs Flörke-Gelände

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Die Dorfgemeinschaft Niedermehnen, die sich liebevoll um ihren Dorfplatz kümmert, wünscht sich für das Flörke-Gelände eine neue Nutzung, um den „Schandfleck“ zu entfernen.

Niedermehnen - Seltene Pflanzen wachsen auf dem Gelände der ehemaligen Ton- und Ziegelwerke Flörke in Niedermehnen – darauf weißt die Dorfgemeinschaft auf ihrer Internetseite hin. Allerdings würden die Bürger gerne eine neue Nutzung sehen, denn der vor Jahren stillgelegte Betrieb ist keine Augenweide für den Ort. Darauf wiesen die Stemweder im Rahmen des Ortsteilgesprächs hin.

Allerdings, so Bürgermeister Kai Abruszat, sei eine Nachnutzung nicht so einfach. „Eine mögliche Belastung des Bodens macht es schwierig“, erklärte Abruszat und wies darauf hin, dass das Umweltamt des Kreises strenge Auflagen habe und Bodenproben zeigen müssten, was genau dort vorliegt. „Die Böden sind hochbelastet“, berichtete Jutta Wasels. Die Niedermehnerin hat eigenen Aussagen zufolge selbst schon beim Kreis nachgefragt: „Dort gibt es Unterlagen, die vorhandene Schadstoffe bestätigen“, so Wasels.

Der Bestandsschutz des Flörke-Grundstücks werde daher vom Kreis als kritisch eingestuft, erinnerte Abruszat an eine Untersuchung vor einigen Jahren, als ein Investor Interesse an den einstigen Ziegelwerken gezeigt hatte.

Bodenproben anzuordnen ist laut dem Stemweder Verwaltungschef aber nur denkbar, „wenn ein potentieller Investor wirklich Interesse zeigt“. Das sei aber wohl nicht der Fall, wurde beim Ortsteilgespräch klar. „Ich habe aktuell keine Vorstellung, wie es mit einem Gesamtkonzept zu einer positiven Wendung im Außenbereich kommen soll“, gab Abruszat zu und machte den Niedermehnern damit wenig Hoffnung auf eine Nachnutzung. „Der Natur überlassen“, kommentierte dies ein Bürger im Publikum. 

abo

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