Drei Ampeln regeln derzeit den Verkehr an der Baustelle

Kanalarbeiten kreuzen die Leverner Straße

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Wer momentan durch Levern fährt, muss an der Ampel halten – hier vom Ortseingang aus nördlicher Richtung.

Levern - So viele Ampeln hat es in Levern wohl bislang noch nicht gegeben: Seit einigen Tagen müssen die Autofahrer, die den Stiftsort entlang der Leverner Straße passieren wollen, Geduld haben. Wegen der Kanalarbeiten, in deren Rahmen auch die Fahrbahndecke erneuert wird, hat sich die Kreuzung mit der Schröttinghauser Straße zu einem Nadelöhr entwickelt. Von allen drei Seiten der T-Kreuzung regeln mobile Ampeln den Straßenverkehr – und doch gibt es laut Ulrich Hüffmann von der Gemeinde Stemwede ein Problem.

„Die Zufahrt zur Badeallee hat uns ein paar Schwierigkeiten bereitet“, so Hüffmann auf Nachfrage. Denn diese hatten die Verkehrsteilnehmer, die an der Ampel warten mussten, bislang meistens dicht gestellt. Gestern haben die Arbeiter deshalb eine zusätzliche Haltelinie auf der Leverner Straße angebracht.

Die Kanalarbeiten kreuzen aktuell die Leverner Straße, daher ist eine Spur komplett gesperrt. Die Arbeiten werden laut Hüffmann noch ein paar Wochen dauern – er hofft, dass alles bis Ende Mai über die Bühne geht. „Wir haben im November angefangen und hatten dann Probleme, weil sich durch zahlreiche Regenschauer so viel Wasser angesammelt hatte“, erinnert Hüffmann. Ein weiteres unerwartetes Problem hatte den Zeitplan dann nochmals umgeworfen: „Der alte Schacht war auf einem Betonrohr aufgebracht. Das haben wir vorher nicht gewusst“, so Hüffmann. „Wir wären gerne jetzt schon weiter. Das hat uns alles sehr geärgert“, lautet sein Fazit.

„Der neue Schacht wird in dieser Woche ausgehoben, danach müssen wir uns die rund 15 Hausanschlüsse vornehmen und schließlich die Teerdecke wiederherstellen“, erklärt der Verwaltungsmitarbeiter. Derzeit läuft das Wasser in den alten Schacht unterhalb des Gehweges. Wenn der neue Schacht, der rund 2,80 Meter tief unter der Fahrbahn entsteht, fertig ist, wird der bisherige Kanal mit Beton verfüllt. Auch die Schachtdeckel des Gehwegs werden dann verschwinden.

Mit Blick auf die Finanzen gibt es bei der Baustelle in Levern keine Veränderungen. Hüffmann spricht lediglich von „moderaten Mehrkosten“, die er noch nicht ausschließen kann. Diese hängen ihm zufolge mit der vernünftigen Wiederherstellung der Gehwege zusammen. Dafür müsse ein Unterbau geschaffen werden.

abo

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