28 Jungen und Mädchen tauchen in die Welt der Cowboys und Indianer ein

Zeltlager im Wilden Westen

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Vor dem Life House entstand eine gemütliche Westernterasse aus Paletten. Lisa (v.r.) und Neele erklärten den Eltern, wie sie die Möbel gebaut haben.

Wehdem - Von Katharina Schmidt. Lagerfeuer, Tipis und sogar ein Marterpfahl: Der Platz vor dem Life House in Wehdem erinnerte in den vergangenen Tagen an eine Szene aus dem Wilden Westen. Denn im Ferienzeltlager des Life House drehte sich seit Montag alles um Cowboys und Indianer. Zum Abschluss präsentierten die 28 teilnehmenden Kinder gestern ihren Eltern, was sie zu dem Thema gebaut, gebastelt und gekocht haben.

Stolz zeigten die Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren Papp-Cowboyhüte, Stockpferde aus Besenstielen und Socken, Traumfänger, selbstgenähte Schuhe und Medizinbeutel, Beile, eine Riesen-Maske, Pfeil und Bogen, Westen, Fackeln, Schmuck und bedruckte Bandanas-Tücher. Draußen hatten sie zudem aus Paletten eine gemütliche Terrasse im Western-Stil aufgebaut.

Die Geräusche von Pferdehufe und aufschwingende Saloon-Türen erklangen bei einem Hörspiel, dass eine Gruppe Kinder gemeinsam aufgenommen hatte. In dem Stück raubt „Billy the Kid“ zusammen mit den „Leistetreter-Indianern“ eine Bank aus. Dank einer fünfköpfigen Kochgruppe, bestehend aus Camp-Teilnehmern, konnten alle auch essen wie im Wilden Westen.

Eine Kanufahrt auf der Lohne sorgte am Mittwoch für Abwechslung zwischen den Bastelaktionen. Von Lembruch aus brachen die Kinder nach Diepholz auf. Die Fahrt kam an: „Die war so gut“, fand zum Beispiel Arndt. „Die Kanutour war wirklich das Beste“, stimmte ihm Nele zu. Insgesamt fanden die Beiden das Zeltlager „voll cool“ und waren beim Abbauen der Zelte ein bisschen traurig, es für sie altersbedingt das letzte Jahr war.

„Ich glaube, dass ich noch nie so eine anstrengende Woche hatte“, blickte Saskia Hake vom Life House bei der Abschluss-Präsentation auf die vergangenen Tage zurück. „Aber es hat immer Spaß gemacht“, ergänzte sie und lachte. Hake betreute das Zeltlager zusammen mit Lars Schulz, Lorena Steinkamp, Max Finke und den Bundesfreiwilligendienstlern Timm Clauß und Leandra Finke.

ks

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