„JUNG“ des JFK Stemwede erhält Auszeichnung in Hannover / Jugendliche interessieren sich für Politik

Großes Lob für Projekt im Sinne der Demokratie

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Akteure und Gratulanten freuen sich über den Erfolg des Stemweder Politik-Beitrags beim Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“: (v.l.) Lars Schulz, Flora Witte, Eileen Nagel, Tobias Gerke, Jörg Struckmeier, Brigitte Höger-Alhorn und Inge Höger (Mdb).

Stemwede/Hannover - Für das Projekt „JUNG – Jugendliche machen Wahlkampf“ ist der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede (JFK) jetzt in Hannover für die erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet worden. Darüber berichten die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Die Urkunde überreichte Bundestagsabgeordnete Barbara Woltmann, die betonte, wie wichtig das Projekt aus Stemwede für die Demokratie sei. Flora Witte und Tobias Gerke hatten das Projekt zuvor in einem Interview den rund 100 Preisträgern aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vorgestellt und nahmen schließlich die Auszeichnung entgegen. Außerdem waren Eileen Nagel und Lars Schulz vom JFK mit nach Hannover gereist.

Zur Kommunalwahl 2014 hatte das Life House das Projekt der fiktiven Partei „JUNG – jugendlich, unangepasst, neugierig, genial“ ins Leben gerufen. Dabei arbeiteten Jugendliche aus dem offenen Ganztagsbereich mit einem Sozialwissenschaften-Kurs der Stemweder-Berg-Schule zusammen. 22 Schüler beschäftigten sich mit ihrer Lehrerin Christiane Terberger intensiv mit der Lokalpolitik. „Wir haben geschaut, wie andere Parteien das machen“, so Flora Witte und Tobias Gerke fügt hinzu: „Dann haben wir uns gefragt, was uns wichtig ist und eine Umfrage dazu gemacht.“ Daraus entstand dann das Wahlprogramm der Partei. Von den entworfenen Wahlplakaten wurden 250 Stück gedruckt und in der Gemeinde verteilt, erinnert sich Eileen Nagel. Das Wahlprogramm wurde auch bei der Elefantenrunde mit den Stemweder Parteien genutzt. Die Lokalpolitiker mussten dabei Stellung zu den Forderungen der Jugendlichen nehmen.

Zu den ersten Gratulanten gehörten Jörg Struckmeier als Vertreter der Gemeinde und Brigitte Höger-Alhorn als Lokalpolitikerin. Großes Lob gab es auch von Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, die im Wechsel mit Woltmann die Preisträger auszeichnete.

„Seit dem Projekt interessieren sich alle Jugendlichen mehr für Politik“, resümiert Lars Schulz vom Life House. Die Jungen und Mädchen hätten gemerkt, dass es etwas bringt, sich einzubringen und mit der Politik zu beschäftigen.

Ziel des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ist es laut Mitteilung, zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen. So werden jährlich Projekte prämiert, die als Beispiel für Engagierte dienen können und das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen. Die Beiträge würden von der großen Bandbreite des zivilgesellschaftlichen Engagements zeugen. Im vergangenen Jahr wurden im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 66 Preisträger aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewählt und jetzt in mehreren Veranstaltungen prämiert.

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