Im Gemeindehaus

Pizzeria für Tansania: Jeder hat seine Aufgabe

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Chantal Barkhüser, Mette Meier, Linola Röhling und Mandy Rosenbohm (v.l.) hatten alle Hände voll zu tun.

Oppenwehe - Gut sei die jüngste Auflage der „Pizzeria für Tansania“ gelaufen, zog Andrea Schäffer, bei der alle Fäden zusammenlaufen, Bilanz. Ein besonderes Lob hatte sie für die Konfirmanden und Katechumenen übrig. „Die sind wirklich gut dabei und machen fleißig mit.“ Im Akkord wurde am Wochenende Teig belegt, dann wanderte Pizza um Pizza in den Ofen.

Drei Tage lang durften sich die Gäste in den Räumen des Gemeindehauses beköstigen lassen. Pizzen mit afrikanischen Namen wie „Ahakishake“ mit Schinken, Ananas und Käse, „Nkwende“ mit Salami, Paprika und Käse oder „Bweranyange“ mit Tomatensauce und Käse standen auf der Speisekarte. Ganz neu war eine weitere vegetarische Variante. „Karuco“ lockte mit Brokkoli, Paprika, Mais und Käse. Dazu gab es frische Salate vom Buffet.

Seit nunmehr 22 Jahren gibt es die „Pizzeria für Tansania“ im Spargeldorf. „1993 fand in Espalkamp die erste ‚Pizzeria für Tansania‘ statt“, erinnerte sich Schäffer, ein Jahr später startete in Oppenwehe die Aktion, um Geld für Projekte in der Partnergemeinde in Tansania zu sammeln. „Die Pizzeria im Gemeindehaus hat sich im Laufe der Jahre zu einem traditionellen Treffpunkt vieler Bürger aus Oppenwehe und darüber hinaus entwickelt“, so Schäffer, die sich freut, dass ihr sechsköpfiges festes Team seit Jahren gut zusammenarbeitet. 

Jeder hat seine Aufgaben, einer bereitet den Teig zu, einer reibt den Käse, ein weiterer Helfer bedient die Backöfen. Viel Unterstützung gibt es von den Jugendlichen. „An den drei Tagen kommen rund 20 jugendliche Helfer dazu, sie bedienen, räumen ab, nehmen Bestellungen für den Außerhausverkauf entgegen und helfen überall dort, wo sie gerade gebraucht werden. Das klappt super“, freut sich Schäffer.

Das dieses Mal erwirtschaftete Geld geht in das Einkommensprojekt an der landwirtschaftlichen Universität, das im kommenden Jahr eröffnet werden soll. Im Februar werden in Tansania die Oppenweher Klaus Schäffer und Klaus Hüsemann-Lammert vor Ort sein, um sich handwerklich einzubringen. Die Möbel für das Wohnheim sollen gemeinsam mit Einwohnern gebaut, außerdem soll die Stromversorgung installiert werden. Konkret wird das Geld für Material und Werkzeug benötigt sowie für die Verpflegung der einheimischen Handwerker.

hm

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