Für jeden ist etwas dabei bei „Wi fiert Advent“ / Auf Dämmerung folgt Stimmungshoch

Der höchstgelegene Weihnachtsmarkt

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Imme wieder ein Spektakel: Hoch hinaus wollten die Voltigiererinnen des Reitvereins Wehdem-Oppendorf.

Wehdem - Ein Weihnachtsbaum und Flammen aus dem Feuerkorb inmitten eines weihnachtlich geschmückten Holzbudendorfes vor malerischer Kulisse sorgten am Sonntag in Wehdem für vorweihnachtliches Wohlfühlambiente.

Nach einem Familiengottesdienst, den Kindergartenkinder und der Kinderchor mitgestalteten, füllte sich der Platz zwischen dem evangelischen Gemeindehaus und dem Heimathaus. Vereine, Gruppen und die evangelische Kirchengemeinde hatten mit viel Ideenreichtum ein tolles Programm auf die Beine gestellt, das viele Besucher zu dem beschaulichen Weihnachtsmarkt „Wi fiert Advent“ lockte.

Klönen, flanieren, genießen und mit Bekannten in geselliger Runde plaudern – so genossen Wehdemer und ihre Freunde den Nachmittag. Heißgetränke waren angesichts der winterlichen Temperaturen in Frostnähe der Renner. Glühwein, Schwarten oder Punsch mit und ohne Alkohol fanden reißenden Absatz und bescherten dem Markt insbesondere nach Einbruch der Dämmerung ein Stimmungshoch.

Damit niemand hungrig den Markt verlassen musste, gab es Pizza, Bratwurst, geräucherte Forellen und für Süßschnäbel heiße Waffeln, Äpfel im Teigmantel und Crêpes. Seit jeher gehört zum Wehdemer Weihnachtsmarkt der Pickert der Landfrauen, der ebenso gerne gekostet wurde wie die Torten vom Büfett im Gemeindehaus.

Allerlei Schönes war an den Ständen und in den Hütten zu bekommen. Weihnachtsdekoration, Körbe, Gestricktes und Genähtes und vieles mehr galt es zu entdecken. Für die Kindernothilfe gab es viele kleine Überraschungspakete zu kaufen.

Ein Abstecher ins Heimathaus lohnte sich ebenfalls. Dort durften Kinder basteln, etwas ältere hatten viel zu schauen am Schmuckstand von Wolfgang Wagenpfeil.

Heimathaus-Urgestein Fritz Möller berichtete über viele historische Begebenheiten und freute sich riesig über eine alte Postkarte, die man ihm mitgebracht hatte. Ein naher Verwandter hatte sie um 1917 geschrieben.

Draußen drehten die Grautiere „Carlos“ und Co. vom Oppendorfer Eselhof Priesmeier ihre Runden, und die Voltigiererinnen des Reitvereins Wehdem-Oppendorf zeigten ihr Können. Hier drehte auch der Weißbärtige seine Runden und beschenkte Jung und Alt mit Süßigkeiten und weihnachtlichen Worten.

Musikalisch umrahmte der Posaunenchor mit den Jungbläsern den Markt auf klassische Weise. Rockmusik präsentierte derweil die CVJM-Band „God´s Ace“.

„Wi fiert Advent“ in Wehdem

„Wi fiert Advent“ ist seit Jahren eine feste Größe und durch seine Lage auf dem Wehdemer Kirchhügel der wohl höchstgelegene Weihnachtsmarkt in Stemwede. „Hochzufrieden“ blickten dann auch in den Nachmittagsstunden die Initiatoren auf das vorweihnachtliche Treiben. „Perfektes Wetter, viele Besucher, tolle Aktionen und alle sind glücklich. Was will man mehr?“

hm

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