Irish Folk satt beim Auftritt der„Keltics“ / Musiker animieren zum Mitsingen

Kilt-Rocker stecken Publikum mit guter Laune an

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„The Keltics“ lieferten eine grandiose Bühnenshow im Wehdemer Life House.

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Darauf hatten sich Fans und Kenner von derbem Kiltrock schon lange gefreut: Am Samstagabend gaben die Männer von „The Keltics“ im Wehdemer Life House auf Einladung des JFKs richtig Gas. Im Nu wandelte sich das Publikum in eine stampfende, wippende und klatschende Menschenmenge. Irish Folk satt.

Mit Gitarren, Bass, Akkordeon, Bodrahns, Schlagzeug, Highlandpipes und Dudelsack lieferten die sechs Musiker knapp drei Stunden lang mitreißenden Folk-Rock. Dabei schien die gute Laune der „Keltics“ anzustecken – wohin man schaute glückliche Gesichter.

Mit urtümlichem Charme, viel Humor und Spielfreude präsentieren Thys, Matze, Kim, Kai, Mick und Alex ihre handgemachte Musik, meistens derb, manchmal auch zart aber immer einzigartig und mitreißend. Dabei umfasst das Repertoire die ganze Welt des Folks.

Da wurde von einem sinkenden Rettungsboot gesungen und vom Heimweh eines Iren in Australien. Und natürlich fehlten auch Gassenhauer wie „Whisky in the Jar“ oder „What shall we do with the drunken Sailor“ nicht.

„The Keltics“ nahmen ihr Publikum mit auf eine Reise von den grünen Hügeln Irlands über sturmumtoste Schiffsplanken bis in den urgemütlichen irischen Pub.

Mit rockigen Gitarrensounds und vorwärtstreibendem Schlagzeug sorgten die Schottenkaro-Träger für einen knackigen Sound, der zum Mitsingen und bewegen animierte. Es wurde gehüpft, gesprungen, getanzt und die Musiker fanden sich vor einem klatschenden Händemeer wieder. Beste Stimmung, soweit das Auge reichte. Allerdings als Zuschauer dann auf der Bühne mitzumischen, dafür gehört schon Überredungskunst seitens der Musiker. Janine aus Rahden und deren Freundin Verena aus Hüllhorst machten den Spaß mit und mimten galoppierende Pferde mit Hilfe von Kokosnussschalen.

Mit einem „Leileilei-hoho“-singenden Life-House-Chor läuteten die „Keltics“ eine kurze Pause ein, um anschließend ihre stürmische Bühnenshow fortzusetzen. Als die Kilt-Träger ins Publikum stiegen und sich mit einer Polonaise ihren Weg durch die Massen pflügten, gab es kein Halten mehr. „Jiihaaa!“

Mit einer Verneigung vor dem Stemweder Publikum und einem „Those where the days“ sollte der Konzertabend zu Ende gehen. Aber „Zugabe“-rufende Zuhörer ließen die Musiker noch lange nicht gehen. Erst nach einigen allerletzten Stücken endete ein grandioser Kilt-Rock-Abend.

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