Investitionssumme für Erweiterung des Gerätehauses noch unbekannt

Feuerwehrfahrzeug passt nicht durch das Hallentor

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Bürgermeister Gerd Rybak (l.) wirft im Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Oppenwehe einen fragenden Blick zur Decke. Wie es bei den Umbaumaßnahmen weitergehen soll, hängt von den noch zu ermittelnden Kosten ab.

Oppenewehe - „Wir sind nicht der zweite Berliner Flughafen“, machte Bürgermeister Gerd Rybak deutlich, auch wenn der Vergleich nicht von ungefähr kommt: Als 2011 die Planungen für eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Oppenwehe begannen, war ein Anbau für 118675 Euro vorgesehen. Inzwischen liegen die möglichen Kosten bei 554660 Euro – und das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Schuld ist das Problem, dass die Durchfahrtstore für das große Feuerwehrfahrzeug zu niedrig sind. Davon überzeugten sich gestern die Mitglieder des Betriebsausschusses der Gemeinde vor Ort. „Mir ist im Januar alles aus dem Gesicht gefallen“, erinnerte sich Klaus Tellbüscher vom Bauamt an den Besichtigungstermin, bei dem das Problem deutlich geworden war.

Bis dahin war man bei den Erweiterungsplänen von einem geringeren Kostenaufwand ausgegangen – lediglich neue Sanitärräume nach DIN-Vorschrift wurden mit 277500 Euro in den Wirtschaftsplan aufgenommen. Jetzt müssen höhere Tore eingebaut werden und auch ein Parkplatz soll auf dem Gelände entstehen.

Bislang haben die Aktiven der Löschgruppe mit der Demontage der oberen Dichtlippe dafür gesorgt, dass das Feuerwehrfahrzeug ohne Schaden aus der Halle fahren kann. Zusätzlich müssen sie sehr vorsichtig vorgehen, was im Fall eines Einsatzes nachteilig sei, wie Tellbüscher unterstrich.

Dass die Verwaltung jetzt über „erhebliche Geldsummen“ nachdenken müsse, sei klar, erklärte Ordnungsamtleiter Werner Bahnemann. Tellbüscher will neben den Vorschlägen eines Oppenweher Architekten noch Meinungen von Fachleuten einholen, sodass eine endgültige Investitionssumme derzeit noch nicht genannt werden kann.

„Wir können doch nicht über etwas beschließen, ohne die Kosten zu kennen“, meinte daher Wilhelm Riesmeyer (SPD). Andreas Weingärtner regte als Ausschussvorsitzender an, die Entscheidung bis zur nächsten Sitzung des Betriebsausschusses nach den Sommerferien zu verschieben. Da Tellbüscher davon ausgeht, dass er in fünf Wochen erste Ergebnisse der Experten haben wird, wurde der Vorschlag gestern einstimmig angenommen. Bericht folgt.

abo

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