Inklusives Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier im Life House mit 40 Teilnehmern

Rausschmeißen ist Pflicht

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Franziska Bachhofer überreichte Plaketten und den Pokal an (v.l.) Michael Duden, Andreas Jarosch und Gewinner Waldemar Kostoglod.

Wehdem - „Mensch-ärgere-dich-nicht“ – bei dem Klassiker unter den Gesellschaftsspielen ist es nicht immer leicht, die Beherrschung zu bewahren. Reine Glückssache und kinderleicht ist das Spiel mit den Würfeln und Figuren, die über das Spielfeld gesetzt werden. Das Rausschmeißen gegnerischer Figuren verleiht dem Spiel besondere Würze.

Für Sonntagnachmittag hatten die Initiatoren im Rahmen des Projektes „Stemwede inklusiv“ zu einem Mensch-ärgere-dich-nicht-Turnier ins Life House eingeladen. „Das Spiel kennt fast jeder, und es macht Spaß“, sagte Franziska Bachhofer als Betreuerin des Projektes. Darum sei das Brettspiel eine ideale gemeinsame Spielmöglichkeit für Menschen mit und ohne Behinderung.

Rund 40 Teilnehmer – knapp ein Viertel von ihnen ohne Handicap – zählte Bachhofer an den Spieltischen. Wie bei jeder Meisterschaft mussten auch im Life House die Spiel- und Turnierregeln eingehalten werden. Wer seiner Pflicht zum Schlagen der gegnerischen Spielfigur nicht nachkam, musste seine Spielfigur wieder in seinen eigenen Eckkreis zurücksetzen. Grundsätzlich galt auch: Berührt ist geführt. Was bedeutete, dass mit der Figur, welche angefasst wurde, auch der Zug auszuführen ist. Würfeln, ansetzen, rausschmeißen, ärgern und riesig freuen, wenn die Spielfigur im Ziel landete – alles lag dicht beieinander.

„Das mutwillige Umwerfen von Figuren führt zum sofortigen Spielausschluss“, mahnte Bachhofer zu Beginn. Und Jeder, der schon einmal Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt hat, weiß wovon die Rede ist.

Nach gut drei Stunden standen die Sieger fest. Andreas Jarosch landete auf dem dritten Platz, Michael Duden kam auf Platz zwei, und Sieger ist Waldemar Kostoglod. Er nahm den Wanderpokal mit.

„Das inklusive Turnier wurde gut angenommen“, sagte Bachhofer. Im nächsten Jahr soll es darum in die zweite Runde gehen.

hm

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