„Her(t)zschrittmacher“ begeistern bei Konzert der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp

Tango und Swing in frischem Gewand

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Die „Her(t)zschrittmacher“ präsentierten ihrem Publikum eine Welt aus Swing, Jazz, Pop und Rock von damals bis heute.

Haldem - Von Heidrun Mühlke. Vielseitig und liebevoll hatten die „Her(t)zschrittmacher“ ihre Reise durch eine wunderbare Welt aus Evergreens, Schlager, Film- und Musical-Melodien arrangiert. Auf Einladung der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp präsentierte das Quartett im Haldemer Gemeindehaus Melodien verschiedener Epochen und verfolgte damit das gleiche Ziel, wie die Bürgerstiftung: die Förderung von Kunst und Kultur.

Mit überzeugender Vielseitigkeit servierten die Musiker Blues und Tango aus den 20er-Jahren, leichten Swing und Rock‘n‘Roll, flotte Jazz-Nummern, Samba sowie Rock und Pop aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Kombination der Instrumente aus Schlagzeug (hier war Karl-Wilhelm Meyerrose enthusiastisch im Einsatz), Saxophon (Lars Mentrup), E-Gitarre (Hendrik Meyerrose) und Keyboard, dessen Tasten Michael Schönemann mit flinken Fingern bearbeitete, sorgte für frische Arrangements.

Das „Her(t)zschrittmacher“-Quartett ist aus dem Orchester des Musikvereins Lemförde entstanden. Laut Meyerrose habe sich die Dixieland-Truppe im Laufe der Zeit etwas verändert. Zum Konzert in Haldem hatten sie aus jeder musikalischen Dekade einen Song im Gepäck. Zu hören waren unter anderem bekannte Hits wie der „Summertime-Swing“ von George Gershwin aus der Oper „Porgy und Bess“, der Tango „La Cumparsita“ von Gerardo Matos Rodríguez, Soulmusik von James Brown („I feel good“) und „Proud Mary“, eine Rocknummer von der US-amerikanischen Band Creedence Clearwater Revival.

„Herrlich, diese Evergreens wieder zu hören“, freute sich eine Besucherin in der Pause, als viele Helfer der Bürgerstiftung eifrig Kaffee und Kuchen servierten. Nach der Pause ging es weiter mit der „Ohrwurm-Abteilung“. Schnippende Finger und wippende Füße waren bei Bob Dylans „Knockin‘ on heaven‘s door“ zu sehen. Und auch die Metallica-Ballade „Nothing else matters“ und der Blues von Tracy Chapman, „Give me one reason“, kamen bei den Besuchern an. Im Nu war aus dem anfänglichen anerkennenden Kopfnicken begeisterter Beifall geworden, den sich die Musiker allemal verdient hatten.

„Einmal jährlich werden Künstler zu einem besonderen Konzert für Kenner und Genießer eingeladen“, erklärte Helga Steckel, Kuratoriumsvorsitzende der Bürgerstiftung, und freute sich über den Auftritt der vier „Her(t)zschrittmacher“. Sie dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern und Musikern, die es spielend geschafft hätten, die Zuhörer in „Rage“ zu bringen.

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