Haldemer Grundschüler veranstalten Adventssingen im Wehdemer Heimathaus / Temporeich und besinnlich

„Oh Tannenbaum“ bei Kindern ganz weit vorn

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Die Flötenkinder trugen unter anderem „Oh du fröhliche“ und „Schneeflöckchen“ vor.

Wehdem/Haldem - Weihnachtlich ging es am Sonntagnachmittag im Wehdemer Heimathaus zu. Wochenlang hatten die jungen Musiker der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Grundschule geübt, um für ihr Konzert gewappnet zu sein. Schulleiterin Martina Weiffen-Flore machte zur Begrüßung nicht viele Worte, denn „die Aufregung ist groß“, verriet sie. Also besser schnell anfangen, bevor das Lampenfieber zu groß wird.

Es war das dritte Konzert dieser Art, dass die Grundschule im Heimathaus veranstaltete. Dessen Sprecherin, Gabriele Niermann-Limpricht, freute sich, dass so viele Zuhörer den Weg am dritten Advent ins Heimathaus gefunden hatten.

Die Schüler der ersten bis vierten Klassen trugen, unterstützt von etwas älteren Musikschülern und Lehrern des Musikschulverbands Espelkamp, Rahden, Stemwede und dessen Leiter Willi Hartmann, durchweg klassische deutsche Weihnachtslieder und Gedichte vor. Einige der Grundschüler sind auch Schüler der Musikschule, anderen erlernen ihr Instrument im Rahmen des freien Arbeitens an der Grundschule.

Schwungvolle Klassiker wie „Lasst uns froh und munter sein“ und „Fröhliche Weihnacht“ gehörten ebenso zum Repertoire wie das besinnlichere „Leise rieselt der Schnee“ oder „Oh du fröhliche“. Das Lieblingslied der Schüler aber war unverkennbar „Oh Tannenbaum“, dessen Text die Mädchen und Jungen so laut schmetterten, dass die Musik kaum noch zu hören war.

Natürlich saß bei den jungen Streichern und Flötistinnen noch nicht jeder Ton perfekt, aber das sei ja auch nicht so einfach, sagte Weiffen-Flore. Die Eltern und Großeltern im Publikum verziehen es gern und ermutigten die Künstler immer wieder mit kräftigem Applaus.

Weihnachtliche Gedichte wie „Holler Boller Rumpelsack“, vorgetragen von Lucy Drees und Lea Frenzel, der „Pfefferkuchenmann“ mit Lilou Vienerius und Lina Meier, die später gemeinsam mit Sophie Holle-Müssener auch zur Flöte griffen, oder der „Bratapfel“, vorgetragen von Eilsabeth Iwantschenko, Lina Deisel und Vivien Rempel, rundeten das Programm ab. Arian van der Bent machte bei seinem kleinen Trompetensolo dicke Backen.

Mit dem wohl bekanntesten deutschen Weihnachtslied „Stille Nacht“ endete das knapp einstündige Konzert.

mer

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