Gute Rund-Um-Sicht lockt zahlreiche Besucher zum Dielinger Kleifest auf den Hausberg

Treffen wird zu Besuchermagnet

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Auf gutes Gelingen stoßen die Vorstandsmitglieder der Dielinger Runde, Georg Schröring-Abke, Jürgen Gräber, Wilma Behrens, Sandra Krüger-Gießler und Simone Kolwes (v.l.), an. Natürlich mit dem ortseigenen Selbstgebrannten von den Dielinger Weinfreunden.

Dielingen - Der Berg ruft. Das Kleifest auf Dielingens Hausberg stellt alljährlich den Höhepunkt im Festreigen des Dorfes dar. Bereits seit Beginn dieses Jahrhunderts werden in 92 Meter Höhe Feste gefeiert – und auch die 15. Auflage des Kleifestes lockte viele Menschen aus Stemwede und Umgebung in luftige Höhe.

Der Startschuss fiel bereits lange vor Sonnenuntergang. Dielingens Pfarrer Michael Beening hatte zum Festauftakt zu einem Gottesdienst unter dem Himmelszelt eingeladen. Aus den benachbarten Kirchengemeinden sowie aus dem niedersächsischen Hunteburg waren zahlreiche Gläubige der Einladung gefolgt, pilgerten auf den Berg und lauschten den christlichen Worten und den Klängen des Dielinger Posaunenchores. Einige Christen hatten zuvor eine Radtour unternommen und erreichten den Kleihügel in einer Sternfahrt-Formation.

Pfarrer Beenings Fazit: „Es war wirklich ein bewegendes Erlebnis: der weite Blick, die ungewöhnlich vielen Gottesdienstbesucher, die Besucher aus Levern, Wehdem und Hunteburg mit ihrem Pfarrer Hans-Jürgen Milchner sowie das tolle Wetter – besser hätte es nicht sein können.“

Für ein zünftiges Spektakel in luftiger Höhe hatten anschließend die Mitglieder der Dielinger Runde gesorgt. Essen und Trinken, gute Musik, sommerliche Temperaturen sowie viele Menschen in allerbester Feierlaune – was braucht es mehr einen lauen Sommerabend zu genießen?

Dass dem Dielinger Kleifest, das mit Rundumsicht einen herrlichen Blick auf des Feuerwerk zur Großveranstaltung „Dümmerbrand“ zulässt, das I-Tüpfelchen aufsetzt, sei nur am Rande erwähnt.

Im ganz kleinen Rahmen hatte das Fest vor 15 Jahren begonnen und fortan seinen Verlauf genommen, erinnerten sich die Organisatoren jetzt. Eine Bank, Musik aus dem Autoradio, gekühlte Getränke, ein Grill und gut ein Dutzend nette Leute, die sich jedes Jahr im August auf dem Dielinger Klei trafen. Das gesellige Treffen und fröhlich beieinander zu sitzen, das war der Startschuss zu einer zünftigen Party, die mit den Jahren immer mehr Besucher anzog.

Aus dem kleinen Grill ist inzwischen ein Grillstand geworden, aus den damals mitgebrachten Getränken Bierbude, Weinstand der Dielinger Weinfreunde und Cocktailbar. Für die jüngsten Besucher lockte in bewährter Manier eine Strohpyramide zum Toben und die Musik scheppert auch nicht mehr aus dem Autoradio, sondern aus einer wattstarken professionellen Musikanlage.

Was jedoch geblieben ist, sind die netten Leute, die sich gerne auf dem Klei zum Klönen und Feiern treffen – und nach Sonnenuntergang wird auch das Feuerwerk über dem Dümmer noch genau an diesem Tag abgebrannt.

hm

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