Spendengelder aus Pfandbox des Leverner E-Centers für die Tafel Lübbecker Land

Von der Großzügigkeit der Kunden profitiert

Über eine Spende in Höhe von 500 Euro freuten sich die Akteure der Lübbecker Land Tafel, als Stefan Hartmann (2.v.r.) ihnen die Einnahmen aus den Pfandbons am Freitag überreichte: (v.l.) Reinhold und Ulrike Gralla und Karlheinz Schlüter. - Foto: Mühlke

Levern - Über eine Spende in Höhe von 500 Euro freuten sich nun die Akteure der Lübbecker Land Tafel. Stefan Hartmann, Leiter des Leverner E-Centers, überreichte das Geld am Freitagvormittag an den Vorsitzenden des Fördervereins der Tafel, Karlheinz Schlüter, und an die beiden Betreuer der Wehdemer Ausgabestelle, Ulrike und Reinhold Gralla.

Die Spende stammt nicht vom E-Center direkt, sondern von dessen Kunden. Diese können am Pfandautomaten entscheiden, ob sie den Pfandbon für sich nutzen oder in die Spendenbox zugunsten der Tafel stecken wollen. „Viele Kunden nutzen die Box“, freut sich Hartmann und bilanziert, dass die Pfandbox etwa vier Mal im Jahr geleert werden kann. Dann seien etwa 3.000 Pfandflaschen zurückgegeben worden, von denen der Pfandbon gespendet wurde. Unterstützung erhielten unter anderem schon hiesige Kindergärten, die Tafel profitierte bereits zum dritten Mal von der Großzügigkeit der E-Center-Kunden.

Schlüter bedankte sich für die Spende. „Ohne Spenden würde es die Tafel nicht geben“, machte er deutlich. Inzwischen sei die Tafel ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft geworden und erfahre eine große Wertschätzung in der Bevölkerung, machte Schlüter deutlich. Rund 1 800 Bedürftige würden in den sechs Lebensmittelausgabestellen im Altkreis versorgt, mehr als 200 jeden Mittwochvormittag in Wehdem.

Insgesamt sind etwa 170 Ehrenamtliche für die Tafel im Altkreis tätig. 1,5 bis 2,5 Tonnen Lebensmittel werden täglich von Transportwagen von den Supermärkten in der Region abgeholt, zählte Schlüter auf. Drei Kühlwagen würden rund 50 Lebensmittelmärkte anfahren, nannte der Fördervereinsvorsitzende eindrucksvolle Zahlen. „Im September gab es anfänglich einige Versorgungs- und Verständigungsschwierigkeiten mit der großen Zahl an Flüchtlingen, die zu den Kunden in den Ausgabestellen zählen“, erinnerte sich Schlüter. „Inzwischen läuft aber alles wieder in geregelten Bahnen“, so Verantwortlichen der Tafel.

hm

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