Rund 5.000 Gäste feiern übers Wochenende im Waldfrieden den „Hai in den Mai“

Große Party braucht noch größere Vorbereitung

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Wolkenloser Himmel und Sonnenschein waren die perfekten Begleiter für die Eröffnung des „Hai in den Mai“-Festivals am Wehdemer Waldfrieden. Bereits ab dem frühen Nachmittag heizten nicht nur die Temperaturen, sondern auch DJs den Besuchern ein.

Wehdem - Auch wenn der Wonnemonat genau genommen bereits angefangen hat, ist der Wehdemer Berghang seit gestern wieder fest in der Hand von Fans der elektronischen Musik. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter vom Waldfrieden wieder tausende Gäste aus dem In- und Ausland zum jährlichen „Hai in den Mai“-Festival. Bevor es richtig losging und die Besucher eine große Party über mehrere Tage feiern, waren noch einige Vorbereitungen für ein perfektes Festival-Wochenende unabdingbar.

Noch einige Tage vor Beginn des dreitägigen Festivals glich der Platz am Stemweder Berg eher einem kleinen, emsigen Zeltdorf. Damit am Wochenende feierfreudige Fans von Techno bis Goa stimmungsvoll feiern können, waren in den Wochen vor der Party bis zu 200 Helfer und Mitarbeiter beim Aufbau im Einsatz. Sie kümmerten sich um das Warten und Verzieren des Geländes an der Event-Gastronomie, um die kunstvollen Dekorationen an den Tanzflächen und die passende Light-Show für die Nächte. Die Deko-Teams kommen in diesem Jahr aus Dänemark und den Niederlanden, traditionell sorgt auch „Sir Henry Hot“ wieder für eine Feuershow am Waldhang. Natürlich muss auch an die Versorgung der Besucher auf dem Campingplatz und dem Festivalgelände gedacht werden.

„Die Planungen für das Festival im Mai beginnen eigentlich schon mit Ende des Wonderland-Festivals im August“, erklärte Sebastian Tellke vom Organisations-Team, während er den Fortschritt auf dem Waldfrieden-Gelände betrachtet. Auch wenn viele Elemente wie zum Beispiel die Tanzflächen ständige Requisiten sind, so wird doch in jedem Jahr etwas Neues auf dem Gelände geschaffen. Eine dieser Neuerungen in diesem Jahr ist zum Beispiel eine dritte Freiluft-Bühne für Fans der schnellen Genres der Goa-Musik. Zudem legen die Veranstalter traditionell Wert auf die vielen Details und kleinen „Hingucker“ auf dem Gelände wie Holzdekorationen oder angestrahlte Disco-Kugeln.

Die wirklich spannende Phase der Vorbereitungen beginnt laut Tellke rund zwei Wochen vor dem Festivalstart: „Dann sehen wir meist, ob wir alles bedacht haben oder ob sich noch Unerwartetes ergibt.“ Dank der besonders günstigen Wettervorhersagen für das Wochenende rechnen die Organisatoren mit rund 5 000 Gästen. Gemeinsam werden diese bis morgen zu der Musik von internationalen DJs die Nacht zum Tag machen. Die ersten Festivalbesucher haben bereits am Donnerstag ihre Zelte im Wehdem aufgeschlagen und konnten sich am Abend bei einer kleinen Party in Stimmung bringen.

Für spontane Besucher sind auch diesmal wieder Tageskarten an der Kasse erhältlich, Stemweder Bürger über 30 Jahre können mit einer Spende für den JfK Stemwede das Festival besuchen.

fp

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