Gewerbeverein hält Rückblick, wählt und lernt Bürgermeisterkandidaten kennen

Reger Austausch bei gut besuchten Aktionen

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Einmütig wählen Stemwedes Gewerbetreibende den Vorstand wieder.

Levern - Der Gewerbeverein ist das Gremium für Gewerbetreibende und Freiberufler in der Gemeinde Stemwede mit ihren 13 Ortschaften. Zurzeit besteht der Verein aus 99 Mitgliedsbetrieben. „Im zurückliegenden Jahr haben wir elf neue Mitglieder im Gewerbeverein begrüßt“, freute sich Vorsitzender Adolf Ey am Donnerstag bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Reddehase in Levern.

In seinem Jahresbericht stellte der Vorsitzende heraus, dass besonders die Azubi-Aktion auf großes Interesse gestoßen sei. Auf der Homepage des Vereins konnten sich Jugendliche nach einem Ausbildungsplatz umschauen. Mitgliedsbetriebe inserierten in einer Börse freie Ausbildungsplätze. Mehr als 30 Stellen standen in Stemwede zur Wahl.

Gute Resonanz vermeldete Ey auch von der Gesundheitsmesse „Gesund und Fit“ in der Wehdemer Begegnungsstätte im September. Im jährlichen Wechseln mit der Aktion „Stemwede öffnet sich“ erfreuen sich laut Ey beide Veranstaltungen reger Nachfrage.

Vereinsinterne Veranstaltungen wie Unternehmerfrühstück und Grillabend boten den Mitgliedern die Möglichkeit regen Austauschs. Künftig soll ein Unternehmerstammtisch alle zwei bis drei Monate Gelegenheit bieten, Themen zu diskutieren. Dazu soll auch ein Referent eingeladen werden. Es soll um unterschiedliche Inhalte gehen, beispielsweise der Kündigung von Mitarbeitern, öffentliche Finanzierungshilfen, Garantie und Produkthaftung, aber auch um Pensionen oder psychologisches Zeit- und Arbeitsplatzmanagement.

Die turnusgemäßen Vorstandswahlen waren schnell vom Tisch: Einmütig wählte die Versammlung den zweiten Vorsitzenden Michael Kutsche, den zweiten Kassierer Friedrich Bosse, den zweiten Schriftführer Christian Becker und Beisitzer Rüdiger Vogt für eine weitere Amtsperiode.

Regen Diskussionen war die Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten Kai Abruszat und Uwe Wortmann vorausgegangen. „Ein Gemeindeentwicklungsplan aller Ortschaften, der nachhaltig und zukunftsweisend alle Puzzleteile zusammenfügt“, ist das Ziel des 50-jährigen Familienvaters, den SPD und Grüne ins Rennen schicken. Er sei beeindruckt von den Initiativen vieler Stemweder Gruppierungen, die etwas bewegen wollen, sagte Wortmann. Für ihn sei die Integration der Bürger an der Gemeindeentwicklung wichtig, ebenso die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die CDU in Stemwede hat sich für Kai Abruszat als ihren Bürgermeisterkandidaten entschieden. Der 45-jährige Familienvater machte in der Versammlung des Gewerbevereins deutlich, dass die Wirtschaftsförderung für ihn ein wichtiger Aspekt ist. Aus seiner Sicht seien die wirtschaftlichen Verhältnisse in Stemwede gut. Außerdem sähe er in dem Branchenmix und unternehmerischen Tun einen guten Ansatz zum Erfolg. Wichtig für Abruszat sind „zügige Verwaltungsabläufe mit kurzem Draht zum Bürgermeister“.

hm

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