Gemeinschaftsförderndes Dorffest mit spaßigen Spielen rund um das Haldemer Feuerwehrgerätehaus

„Driehüsen 1“ holt den Wanderpokal

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Die achtjährige Merrit aus der Mannschaft Heidbrake versucht, die Eimer mit dem Wasserstrahl zu treffen.

Haldem - Spiel und Spaß stehen im Vordergrund, wenn Haldems Dorfgemeinschaft zum Dorffest mit Dorfolympiade ruft. Dann kommen junge und alte, durchtrainierte und auch eher ungelenke Haldemer zusammen, um sich in lustigen, flotten Spielen zu messen. Mit sportlichem Geschick meisterten die Mannschaften am Sonnabend die unterschiedlichsten Aufgaben.

Zwar waren Disziplinen wie Bierfassbalancieren oder „Spielzeugeimer mit der Wasserpistole vom Tisch spritzen“ nicht unbedingt typisch olympisch, dafür aber umso spaßiger. „Im Mittelpunkt steht natürlich die Geselligkeit“, sagte Tina Papenfuß von der organisierenden Dorfgemeinschaft „Haldem... macht was“. Die Spiele habe das Organisationsteam so ausgesucht, dass Jung und Alt gleichermaßen teilnehmen könnten. Die Messlatte der spielerischen Wettkämpfe war keineswegs zu hoch gehängt, auch Haldems Nachwuchs konnte problemlos teilnehmen.

Das Fazit der Dorfgemeinschaft fiel alles in allem positiv aus. „Vermeintlich einfache Spiele wurden zur Herausforderung für die Mannschaften der Ortsteile. Die Anwesenden hatten viel Spaß und waren mit Eifer und positiven Ehrgeiz bei der Sache“, so Papenfuß. Allerdings hätte die Spielfläche noch mehr Mannschaften vertragen können. „Und mehr Zuschauer mit Kaffeedurst und Hunger auf Kuchen, Eis oder was Herzhaftes hätten uns sehr gefreut.“

Es war bereits die fünfte Auflage des gemeinschaftsfördernden Dorffestes rund um das Haldemer Feuerwehrgerätehaus. Aber nicht allein die Dorfgemeinschaft trug zum Gelingen des Festes bei. Der CVJM hatte einen Basteltisch und einen kleinen Spieleparcours für die allerjüngsten Besucher aufgebaut, der Fohlen-Fan-Club lockte mit Torwandschießen und tollen Preisen, während Claudia Witthöft ihre Pferde und Ponys gesattelt hatte und zum Reiten einlud.

Schwindelfreien Besuchern bot sich die ganz besondere Gelegenheit, Haldem aus luftiger Höhe in Augenschein zu nehmen. Kranführer Uwe Schwettmann zog Mutige in der Sicherheits-Gondel am Kran auf 34 Meter Höhe. „Die Aussicht war grandios“, berichtet Papenfuß. Die baulichen Veränderungen in Haldem wie der Abriss der Schemme und der Alten Molkerei habe man von oben noch besser erkennen können. „Man konnte den Blick schweifen lassen über das Stemweder Land bis ins Lübbecker Land vor dem Wiehengebirge oder ins benachbarte Osnabrücker Land“, erzählt Tina Papenfuß.

Damit niemand hungrig oder durstig das sommerliche Treiben des bestens gelungen Dorffestes verlassen musste, hatten die Landfrauen ein Tortenbüffet vorbereitet, es gab aber auch kulinarische Genüsse vom Grill, köstliche Eisspezialitäten und Kaltgetränke.

Während viele Besucher das bunte Rahmenprogramm in vollen Zügen genossen, mühten sich die an der Dorfolympiade teilnehmenden Ortsteil-Mannschaften, unter dem Jubel und Anfeuerungsrufen der Zuschauer, Bälle durch schwebende Reifen zu werfen oder mithilfe von Ringen und Schnüren auf Flaschenhälsen zu platzieren. Zwar war jede Menge Belustigung bei allen Spielen garantiert – aber alle Teilnehmer hatten auch die Stoppuhren und Strichlisten der Schiedsrichter im Blick, denn den Dorfpokal wollte natürlich jedes Team gerne ergattern.

Gereicht hat es in diesem Jahr für die Mannschaft „Driehüsen 1“ mit Frank Martens, Thomas Venne, Ansga Kanthak und Rita Blumenstiel. Sie gewannen deutlich vor „Neustadt“ (Holger Brömstrup, Kalle Ehlert, Tim Brömstrup und Oliver Schwettmann) und „Osterort 2“ (Merle Kellermann, Christian Pullmann, Jonas Pullmann und Friedrich Eigenbrodt). Für alle anderen Mannschaften hielt die Dorfgemeinschaft „Haldem...macht was“ tolle Trostpreise als Dankeschön fürs Mitmachen bereit. Der Dorfteil mit den meisten Teilnehmern, „RoWeDi“, darf sich auf eine Naturwanderung mit Hans Möller-Nolting freuen.

hm

Dorffest in Haldem

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