Gemeindeverbandskonferenz der Stemweder SPD

Gemeindeentwicklung von unten nach oben

Der Vorstand der Stemweder SPD mit dem Bundestagsabgeordneten Achim Post: (v.l.) Jürgen Gläscher, Reinhard Lammert, Irmgard Bohne, Ilona Meier, Paul Lahrmann, Achim Post, Kurt Gläscher, Jonas Schmidt, Lennard Quebe und Wolfgang Barzantny. - Foto: SPD

Stemwede - Die Stemweder SPD traf sich nun zu ihrer Gemeindeverbandskonferenz. Dabei diskutierten die Mitglieder über aktuelle Themen wie die Finanzierung der Integration von Flüchtlingen, Steuer-Oasen und die künftige Entwicklung der Gemeinde Stemwede.

So forderte Fraktionsvorsitzender Wilhelm Riesmeier, dass endlich mit der Gemeindeentwicklung weitergemacht werden müsse – und zwar von unten nach oben, sprich von den Bürgern für die Bürger. Riesmeier sieht aber mit dem neuen Bürgermeister Kai Abruszat gute Aussichten, das zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Rainer Bartels vom SPD-Ortsverein Altes Amt Levern monierte, dass die Leistungen der SPD in den einzelnen Themenbereichen der vergangenen Monate dem Wähler gegenüber deutlicher als bisher dargestellt werden müssten.

Auf dem Programm standen zudem Berichte über das vergangene Jahr und eine Anpassung der Gemeindeverbands-Satzung. Die wichtigste Neuerung: Die Einführung der Vorstandsposition des Mitgliederbeauftragten. Diese Amt übernimmt fortan Jürgen Gläscher.

Darüber hinaus wählte die SPD ihren gesamten Vorstand. Dieser besteht nun aus dem Vorsitzenden Paul Lahrmann, den stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Barzantny und Wolfgang Schröder, Schriftführer Wilfried Martlage, dem stellvertretenden Schriftführer Kurt Gläscher, Kassiererin Ilona Meier, der stellvertretenden Kassiererin Irmgard Bohne, dem Internetbeauftragten Jonas Schmidt und dem Mitgliederbeauftragten Jürgen Gläscher. Als Beisitzer fungieren Hartmut Engelmann und Reinhard Lammert. Die Kontrollkommission besteht aus Detlev Gliffe, Christian Heitbrink und Lennard Quebe.

Zur Versammlung begrüßte der Vorsitzende Paul Lahrmann auch den heimischen Bundestagsabgeordneten Achim Post. Dieser hatte seinen Tag in Stemwede mit einem Termin mit seinem Landtagskollegen Ernst-Wilhelm Rahe bei Bürgermeister Kai Abruszat sowie einem Gespräch mit den Familien Schmed und Wiechering zum Planfeststellungsbeschluss für die geplante 380-kV-Höchstspannungsleitung begonnen.

Achim Post betonte in seiner Rede die Verpflichtung des Bundes, den Städten und Gemeinden stärker zu helfen. Gerade in der Flüchtlingsfrage müsse der Bund mehr tun. Achim Post: „Ich unterstütze die Forderung der Landesfinanzminister, den Anteil des Bundes an den Flüchtlingskosten deutlich zu erhöhen. Vernünftige Integration kostet Geld. Kindergärten, Schulen und Arbeitsplätze fallen nicht vom Himmel.“

Heftig kritisierte der SPD-Abgeordnete Steuerflüchtlinge und Steuer-Oasen: „Es kann nicht sein, dass sich die Reichen und Superreichen um ihre Pflichten als Staatsbürger herumdrücken und die ehrlichen Steuerzahler alleine lassen. Ich erwarte von Bundesfinanzminister Schäuble schnelles und nachhaltiges Handeln.“

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