Frauennachmittag aller Stemweder Ortsverbände / Spende wird aufgeteilt

„Ohne Sozialverband wäre das Leben kälter und ärmer“

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Bürgermeister Gerd Rybak (r.) zollt den Mitgliedern der Stemweder Ortsgruppen des Sozialverbands Respekt für ihr ehrenamtliches Engagement.

Haldem - Für den Frauennachmittag des Sozialverbands Deutschland (SoVD) auf Gemeindeebene war in diesem Jahr der Ortsverband Dielingen zuständig. Vorsitzender Dieter Pöppelmeier begrüßte am Sonnabend mehr als 200 Frauen und einige männliche Vorstandskollegen zu der Traditionsveranstaltung im Gasthaus Rosengarten in Haldem.

Pöppelmeier freute sich, dass so viele Mitglieder der elf Stemweder Ortsverbände Zeit für den unterhaltsamen Nachmittag gefunden hatten und begrüßte insbesondere die Ehrengäste. Dazu gehörten Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak, die zweite Kreisvorsitzende des Sozialverbands Gisela Gräber, Dielingens Pfarrer Michael Beening sowie der Ehrenvorsitzende des Ortsverbands Dielingen Günter Bohne.

Nach Beenings Grußwort bot sich Gelegenheit zum Klönen bei Kaffee und Kuchen, bevor Bürgermeister Rybak das Wort ergriff. „Der Sozialverband ist eine starke Organisation, bundesweit und ganz besonders in Stemwede“, so der Verwaltungschef. Der SoVD setze sich für die Rechte der Rentner, der Patienten und gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen ein, erinnerte er.

In den Ortsverbänden würden die Mitglieder erleben, wie über Gesetze und Tarife hinaus sich Menschen für Menschen einsetzten und sich gegenseitig unterstützten. „Das alles im Ehrenamt, unentgeltlich, in der Freizeit. Das ist nicht selbstverständlich.“ Rybak sprach dem SoVD seine Anerkennung für dessen Arbeit auf den unterschiedlichsten Ebenen aus.

„Sie helfen, das Leben menschlicher zu machen!“ Der SoVD sei eine wichtige Säule im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde. Mitglieder fänden eine Gemeinschaft. „Ohne das Ehrenamt, gerade auch im Sozialverband, wäre das Leben in Stemwede kälter und ärmer“, so Rybaks Meinung. Den Worten des Bürgermeisters schloss sich Gisela Gräber an. Der SoVD-Kreisverband Lübbecke mit rund 9000 Mitgliedern sei einer der größten Verbände in Nordrhein-Westfalen, nannte sie Zahlen.

Den musikalischen Part des Frauennachmittags hatten die „Diel(S)ingers“ übernommen. Die Sänger nahmen die Zuhörer mit Evergreens, Schlagern und bekannten Melodien mit auf eine Reise durch verschiedene musikalische Epochen. „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Mein kleiner grüner Kaktus“ von den Comedian Harmonists erklangen ebenso wie Drafi Deutschers „Marmor, Stein und Eisen bricht“. Darüber hinaus hatte der Dielinger SoVD-Ortsverband Manfred Quebe verpflichtet, der in der Rolle des Bauern Heinrich die Besucher amüsierte. Als er loslegte, kamen die Zuschauer aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Er erzählte Geschichten aus dem Leben, wobei seine Frau „Dora“ immer wieder eine wichtige Rolle spielte. Ein köstlich-deftiger Comedy-Spaß, den die Sozialverbändler erlebten.

Bevor sich der erfrischende Unterhaltungsnachmittag dem Ende neigte, schüttelte Gerhard Rothe, Dielingens Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Minden Lübbecke, einen Trumpf aus dem Ärmel: Er überreichte den Stemweder Sozialverbänden eine Spende in Höhe von 2000 Euro, die die Ortsverbände anteilig nach Mitgliederzahl untereinander aufteilen werden.

hm

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