Frauen aus Stemwede und Lemförde stimmen nach Waldspaziergang Mantren an / Blick auf die schönen Dinge des Lebens

Arme für Neues öffnen

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An der frischen Luft lernten die Frauen während eines Waldspaziergang nicht nur die Natur bewusst wahrzunehmen, sondern auch auf ihren Körper zu achten.

Haldem - Ihre Arme für etwas Neues geöffnet haben nun zehn Frauen aus Stemwede und Lemförde, die sich zu einer ganz besonderen Wanderung durch den Stemweder Berg mit anschließendem Mantren-singen getroffen hatten.

Veranstalter war das Ananda-Yoga-Studio aus Haldem, hinter dem unter anderem die Yoga-Lehrerinnen Anke Rybak und Simone Schomäker sowie Ayurveda-Masseurin Andrea Brinkmann stehen. Los ging es bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen am Parkplatz an der Wilhelmshöhe in Haldem. Auf die Begrüßung folgten von Rybak und Schomäker angeleitete Achtsamkeitsübungen wie bewusstes Atmen und Gehen. Wer dabei seine Augen offen hielt, also achtsam durch die Natur wanderte, entdeckte auf Andrea Brinkmanns Hinweise hin Waldmeister, Veilchen und andere Wildkräuter, die sich als Salatbeilage eignen und die die Kursteilnehmer direkt im Wald probierten.

Bei einer kleinen Lesung lenkten die Organisatorinnen den Blick der Teilnehmerinnen unter dem rauschenden Blätterdach auf die schönen Dinge im Leben. Anschließend übten die Wanderer bei verschiedenen experimentellen Führungen mit geschlossenen Augen die Aspekte Vertrauen und Loslassen.

Im Anschluss an die Wanderung ging es ins Yoga-Studio. Nach einer kurzen Pause mit vegetarischem Finger-Food ging es direkt mit dem nächsten Programmpunkt und guten Schwingungen weiter: Heiler Andreas Mattlage, der eine wöchentliche Mantren-Gruppe leitet, und sein Band-Kollege Konstantin Peterson erwarteten die Frauen zum Singen der Mantren. Dabei handelt es sich um heilige Verse. „Mantren werden auf Sanskrit gesungen. Das ist eine heilige und uralte indische Sprache“, erklärte Mattlage. „Mantren reinigen das Innere von Negativität und öffnen das Herz“, so der Heiler weiter über die Klangkörper.

Zugegeben: Ein wenig Überwindung kostete es einige Teilnehmerinnen schon, plötzlich lauthals in einer vollkommen fremden Sprache zu singen – und das auch noch zu Gott. Bald ließen sich die Frauen aber doch von den Gitarren- und Trommelschlägen sowie den eingängigen Textzeilen mitreißen und übten einmal mehr, loszulassen und ihre Scheu zu überwinden.

mk

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