„Wi fiert Advent“ lockt auch ohne Weihnachtsmarktwetter viele Besucher

Nikolaus trotzt dem Regen

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Elke Ehlers (l.) und Gabriele Trubel verkaufen jedes Jahr auf dem Wehdemer Weihnachtsmarkt hübsch verpackte Geschenke für die Kindernothilfe.

Wehdem - Der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt zwischen Kirche und Heimathaus im Herzen Wehdems ist jedes Jahr einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender des Dorfes. Unter dem Motto „Wi fiert Advent“ lockt er immer viele Besucher in den Ort.

Nach einem verregneten und windigen Auftakt mit sehr überschaubaren Besucherzahlen, füllte sich der Platz mit den weihnachtlich geschmückten Holzbuden am späten Nachmittag zusehends. Heimische Vereine und Institutionen hatten einmal mehr ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, bei dem für jeden Besucher etwas dabei war.

Der Familiengottesdienst in der Kirche bildetete den besinnlichen Auftakt. Danach zogen es viele Besucher vor, zunächst Kaffee und Kuchen oder frischen Pickert im Gemeindehaus zu genießen. Den Bummel über den beschaulichen Weihnachtsmarkt mit den vielen Hütten, wo allerlei Schönes zu bekommen war, erledigten die meisten im Eiltempo, um sich dann unter großen Schirmen mit Glühwein, Punsch und Co., frisch gebackenen Waffeln oder deftig Gegrilltem vor dem Regen zu schützen.

Auch der Nikolaus hatte seine Kapuze ein wenig tiefer ins Gesicht gezogen, beglückte aber Klein und Groß unentwegt mit Mandarinen und Süßigkeiten. Das nasskalte Wetter schien allerdings „Carlo“, „Bernhard“ und „Alexa“ nur wenig zu beeindrucken. Die braven Esel mit ihrem dicken Winterfell drehten Runde um Runde mit ihren kleinen Reitern und zur Belohnung hatte der Nikolaus auch für sie etwas Gesundes mitgebracht.

Im Gotteshaus hatten es sich am Nachmittag etliche Kinder gemütlich gemacht. Sie erwarteten die Puppenspielerin Maria Schupp. Die hatte die Geschichte „Poltergeist und Sonnenschein“ mitgebracht. In einer Traumwelt begab sie sich auf Schatzsuche und machte kleine und große Zuschauer glücklich. Noch mehr Aktionen für Kinder gab es im Heimathaus. Dort wurde gebastelt. Auch ein Goldschmied präsentierte seine herrlichen Unikate.

Mit von der Partie sind bei „Wi fiert Advent“ seit jeher die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins Wehdem-Oppendorf. Sie zeigten auch diesmal auf beeindruckende Weise ihr Können auf dem hölzernen Pferd. Eine Regenpause nutzte der Posaunenchor mit den Jungbläsern und umrahmte das Weihnachtsmarkttreiben mit klassischen Klängen.

Ebenfalls dabei waren die „Sax Pistols“. Die jungen Musiker hatten nicht ausschließlich Weihnachtsmelodien im Gepäck. Das Saxophonensemble des Musikschulverbands Espelkamp-Rahden-Stemwede präsentierte darüber hinaus auch Blues- und Jazzmusik.

Auch ohne Weihnachtsmarktwetter zeigten sich die Initiatoren von „Wi fiert Advent“ aus den Reihen Wehdemer Vereine und der Kirchengemeinde einigermaßen zufrieden. Am Wetter könne man nichts machen. Dennoch sah man viele glückliche Gesichter – was will man mehr.

hm

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