100 Feuerwehrkräfte bekämpfen Brand im Hotel Knostmann / Millionenschaden

Flammen zerstören Hunteburger Traditionshaus

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Teile des Gebäudes sind zerstört. Der Schaden könnte mehr als eine Millionen Euro betragen.

Hunteburg - In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es in Hunteburg zu einem Großbrand. Das Restaurant und Hotel Knostmann brannte dabei lichterloh. Das Feuer breitete sich so schnell aus, dass die Gebäudeanlage komplett zerstört wurde.

Nach Angaben der Polizei bemerkte ein vorbeifahrender Lastwagenfahrer um 1.28 Uhr, dass Flammen aus dem Dach schlugen, und verständigte die Feuerwehr. Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte um 1.30 Uhr die Ortsfeuerwehr Hunteburg. Schon auf der Anfahrt erkannten die Einsatzkräfte den großen Feuerschein aus dem Altbau an der Reininger Straße. Sofort wurden die Ortsfeuerwehr Bohmte sowie die Feuerwehr Damme mit der Drehleiter zur Unterstützung gerufen. Im späteren Verlauf wurden auch die Feuerwehren aus Herringhausen, Borringhausen und Bramsche hinzugezogen.

Sehr schnell breitete sich der Brand über die gesamte Länge des Gebäudes aus und erfasste fast alle Teile des großen Komplexes. Über zwei Drehleitern und mit etlichen Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung von allen Seiten vorgenommen. Viele Feuerwehrkräfte waren unter Atemschutz im Einsatz.

Das Löschwasser wurde anfangs aus Tanklöschfahrzeugen sowie Hydranten entnommen. Zur dauerhaften Wasserversorgung verlegten die Einsatzkräfte über eine Strecke von etwa 800 Metern Leitungen zur Hunte und brachten dort drei Pumpen in Stellung.

Helfer der Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes lösten den Regelrettungsdienst ab und übernahmen die Sanitätsbetreuung.

Gegen 3.30 Uhr konnte durch massiven Wassereinsatz das Feuer eingedämmt werden. Immer wieder flackerten jedoch noch vereinzelt Flammen auf, die dann abgelöscht wurden. Im Morgengrauen konnten die meisten Einsatzkräfte den Brandort verlassen.

Polizeibeamte aus Bohmte sowie Beamte der Tatortgruppe der Polizei aus Osnabrück nahmen noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Am Vormittag kamen sie zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt den Brand verursacht hatte. Der Gesamtschaden könnte ihnen zufolge mehr als eine Millionen Euro betragen.

Im Einsatz waren rund 100 Feuerwehrkräfte. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Straßenmeisterei sperrte die Reininger Straße zwischenzeitlich ab, da nach dem Abschluss des Löscheinsatzes Dachziegel oder Gebäudeteile auf die Fahrbahn zu stürzen drohten.

hdu

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