Singgemeinschaft „Frohsinn“ lädt ein zum musikalischen Nachmittag

In der Festhalle tönen die Frühlingslieder

Margret-Sophie Hegerfeld-Schmidt und Gerd Tegtmeier sorgten mit dem Sketsch beim Scheidungsanwalt für viele Lacher im Publikum

LEVERN - „Nun will der Lenz uns grüßen“ oder „Im Märzen der Bauer“, wer zum musikalischen Nachmittag der Singgemeinschaft „Frohsinn“ kommt, muss damit rechnen, zum Mitsingen aufgefordert zu werden. Aber Singen macht Spaß – davon waren die Sänger und Zuhörer gleichermaßen überzeugt.

Chorleiterin Olga Rust gab nicht nur der Singgemeinschaft „Frohsinn“ und dem eingeladenen Frauenchor „HAI“ den Takt vor, sondern hatte auch die Leitung über die Kollektivgestaltung mit dem Publikum und forderte sogar zum etwas schwierigeren Kanonsingen auf: „Es tönen die Lieder“ schallte es ähnlich der Fischerchöre am Nachmittag durch die Kleine Festhalle in Levern.

Zunächst aber begrüßte Chormitglied Ariane von Chappuis die Gäste an den mit Kuchen eingedeckten Tischen. Auch wenn einige Plätze in diesem Jahr unbesetzt blieben, freuten sie und der zweite Vorsitzende Hartmut Kämper sich über zahlreiche Zuhörer. „Hier haben sie die Möglichkeit, sich das Leben schön zu machen“, versprach Chappuis. „Wein, Weib... aber wir starten erst mal mit Gesang“, eröffnete sie den Nachmittag.

Sowieso führte die langjährige Chorsängerin mit viel Humor durch das musikalisch-frühlingshafte Programm, in dem beide Chöre ihr breitgefächertes Repertoire zum Besten gaben. Sei es Volkstümliches, Klassisches oder Modernes – Anregungen fanden die Sänger von Abba über die Beatles hin zu Brahms und Mozart, blieben dem traditionellen Chorgesang beim Frühlingssingen aber stets verbunden.

Bunt und unterhaltsam war das Programm gestaltet, nicht zuletzt sorgten kleine Geschichten aus der Feder von Christa Schloßmacher, die die Autorin persönlich zum Besten gab, für gute Laune. Wer hätte sich da nicht wiedererkannt, als Schloßmacher von der Frühlings-Shopping-Tour ihrer Protagonistin Brunhilde erzählte. „Der Frühling naht und Brunhilde hat nichts anzuziehen“ – nun stand sie schwitzend vom An- und Ausziehen in ihrer Umkleidekabine. Höchst amüsant waren die Geschichten um Brunhilde als auch die des Tigers Konstantin, die Schloßmacher ebenfalls im Gepäck hatte.

Perfekt abgestimmt auf den amüsanten Nachmittag war auch der launige Sketsch mit Margret-Sophie Hegerfeld-Schmidt und Gerd Tegtmeier. Sie spielten eine urkomische Szene vor dem Scheidungsanwalt, bevor die Choristen mit „Vive l´amour“ die Kaffeepause einläuteten. Mit traditionellem Liedgut und einem Instrumentalstück mit Olga Rust am Klavier setzte sich der Konzertnachmittag fort. Ihren musikalischen Reigen spannten die Choristen von Finnland über England bis nach Israel. Immer wieder wechselte sich in dem Programm beeindruckende Klangfülle und beherzte Vorlesekunst ab.

Der letzte Song gehörte der gastgebenden Singgemeinschaft. Mit dem Ohrwurm „Sag zum Abschied“ von Peter Kreuder endete der musikalische Frühlingsnachmittag, der mit Nieselregen begonnen und mit ein paar Frühlingssonnenstrahlen vor der Tür endete.

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