Ferienspiel zum Thema Verkehrssicherheit

Gefahren des Schulwegs erkennen

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Polizist und Verkehrssicherheitsberater Klaus Torno erklärte den Kindern gestern in Theorie und Praxis, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.

Wehdem - Täglich sind die Kinder in Stemwede auf den Straßen unterwegs – wenn nicht gerade Ferien sind. Dass das nicht immer ungefährlich ist, lernten sechs Grundschüler gestern im Rahmen der Ferienspiele, als sie sich in Schulwegdetektive verwandelten.

Klaus Torno, Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater der Polizei Minden, erklärte den Jungen und Mädchen im Life House, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollten. Dabei bekam er aber auch selber Anregungen, was in der Gemeinde verbessert werden muss.

„Auf viele Ideen sind wir noch gar nicht gekommen“, sagte Michaela Kirchner. Die Mitarbeiterin des Straßenverkehrsamts des Kreises begleitete Torno, am Dienstag waren die Verkehrssicherheits-Experten in Rahden. So sollten die Hinweisschilder für Bushaltestellen größer sein und reflektieren, meinten die Kinder. Auch die Büsche am Straßenrand müssten regelmäßig geschnitten werden – man könnte die Gemeinde informieren, merkte ein Teilnehmer der Aktion an.

Anhand von Fotos aus der Flächengemeinde machte Polizist Torno auf markante Stellen und Gefahren aufmerksam – unter anderem erkannten einige die Landesstraße in Höhe Haldem wieder. Dort sei es besonders gefährlich aus dem Bus auszusteigen, erklärte Torno. Denn Autofahrer würden mit 100 Kilometern pro Stunde daran vorbeifahren. Was das bedeutet, erlebten die Kinder bei einem kleinen Experiment. Dabei rechneten sie gemeinsam mit den Verkehrsspezialisten und Saskia Hake vom Life-House-Team aus, wie lange man für eine 100-Meter-Strecke braucht. Das diente dazu, zu erkennen, wie weit ein Auto eigentlich noch entfernt sein muss, damit man eine Straße sicher queren kann.

Ein weiterer Aspekt war die Sicherheit von Rädern. Denn nicht nur der Fahrradhelm allein schützt, machte Torno deutlich. Die richtige Sattelhöhe sowie Lichter müssen für eine sichere Radtour oder den Schulweg stimmen. Bei einem Verkehrsquiz zeigten die Jungen und Mädchen zudem, wie viel sie überhaupt zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr wissen – neben dem Spiegelei-Schild (Vorfahrt) kam da eine ganze Menge zusammen.

Als Erinnerung an das Training bekamen die Grundschüler im Alter von sechs bis zehn Jahren jeweils einen Schlüsselanhänger sowie ein Reflektorband.

abo

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