Fußball-Profis stellen sich Fragen der HSV-Fans

Fans kommen ihren Vorbildern ganz nah

Jede Menge Autogrammkarten unterschrieben die Fußballprofis Finn Porath und Andreas Hirzel (v.l.) beim Besuch der HSV-Fans, nachdem sie zahlreiche Fragen beantwortet hatten. - Foto: Mühlke

Niedermehnen - Den Stars vom Fußballfeld einmal ganz nah sein – für den HSV-Fanclub im Mühlenkreis ging dieser Traum in Erfüllung. Torwart Andreas Hirzel und Mittelfeldspieler Finn Porath vom HSV statteten dem Fanclub im Gasthaus Jobusch in Niedermehnen einen Besuch ab. Dabei stellten die rund 50 Fußballfans den Spielern zahlreiche Fragen.

Die beiden Profi-Spieler hatten viel Zeit mitgebracht, und so gab es viel zu berichten. Klar ging es um „König Fußball“ in jeglicher Form – aber nicht ausschließlich. „Wie war dein Weg zum HSV?“, wollte da jemand wissen und Hirzel, der im Jahr 1993 in der Schweiz geboren wurde, antwortete: „Ich habe schon mit fünf Jahren angefangen und am liebsten den ganzen Tag lang Fußball gespielt. Eigentlich kann ich mir auch heute nichts Schöneres vorstellen.“ Bei dem gerade 19-jährigen Finn Porath habe seine „Mom“ ursprünglich etwas gegen das Fußballspielen gehabt. „Sie wollte, dass das Wochenende der Familie gehört und nicht dem Fußballplatz“, so der Profi.

„Zieht ihr denn auch mal abends um die Häuser?“, interessierten sich die Fans auch für das Privatleben der Fußballer. Etwas eingeschränkt sei man da schon, gaben beide zu. Sie seien nicht so oft unterwegs wie ihre Freunde. „Aber wir trinken auch nicht nur Wasser“, gaben die beiden Sportler ehrlich zu. Aber letztlich sei es ja so, dass sie schon einen tollen Job hätten und es etwas Besonderes wäre.

„Wie sieht denn so ein Tag im HSV-Internat aus?“ Nach dem Frühstück gehe es zur Partnerschule in die Sport-Profi-Klasse, die es auch ermögliche, dass die Spieler öfter für längere Zeit fehlten. „Nach dem Mittagessen geht’s auf den Platz zum Trainieren oder ins Trainingscenter“, schilderten die Profis weiter. Abendliche Gespräche mit anderen Schülern drehten sich Größenteils um das Hobby, das inzwischen zum Beruf geworden ist.

„Gibt es bei euch im HSV auch mal Streit?“, wollte ein Steppke wissen. Auf dem Platz könne das schonmal passieren, wenn man motiviert sei und die Emotionen hochkochten. Aber der sei schnell wieder vergessen. Im Großen und Ganzen gehe es friedlich zu.

Ullrich Brinkmeier, Vorsitzender im HSV-Fan-Club, freute sich, dass der Besuch der Profi-Spieler im Jubiläumsjahr des Vereins geklappt hatte – gemeinsam wollen sie weiterhin den HSV als Fangemeinde unterstützen.

hm

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