Blues-Größen Larry Garner und Norman Beaker begeistern im Life House

Familiäre Atmosphäre

Larry Garner (r.) suchte während seines Konzerts immer wieder den direkten Kontakt zum Publikum. - Foto: Mühlke

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Der amerikanische Blues-Star Larry Garner präsentierte sich in absoluter Bestform in Stemwede. Der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) hatte den Ausnahmemusiker auf die Bühne des Life Houses eingeladen – und der bot mit der Norman-Beaker-Band ehrlichen erdigen Bluesrock.

Garner suchte bei seinem Auftritt immer wieder den Kontakt mit den Besuchern, erzählte von der Entstehung seiner Songs und freute sich sichtlich, wenn die Fans mitmachten. Dass Blues durchaus mit Rap-Elementen verträglich ist, stellte Garner in unterhaltsamer Weise unter Berweis. So berichtet er über eine Begegnung mit einem jungen Mann mit lautem Bass im Auto, daraufhin beginnt er zu rappen. Sowieso erzählen seine Lieder von alltäglichen Begebenheiten, von Begegnungen zwischen Männern und Frauen und von der Liebe.

Besondere musikalische Akzente setzte dabei Norman Beaker, der seit 1970 in der britischen Blues-Musikszene mitmischt. Sie und die anderen Bandmitglieder zeigten immer wieder, wie gut sie ihre Instrumente beherrschen. Garner und Beaker ließen die Finger über die Saiten fliegen und jagten ein kraftvolles Riff nach dem anderen durchs Life House.

Den vielen Fans im Publikum war die Begeisterung ins Gesicht geschrieben und manch einer mag an „gute alte Zeiten“ gedacht haben. So auch Cornelia Friedrich und Johannes Robin, die aus Lübbecke zum Konzert gekommen waren. „Das Publikum wächst auch mit den Bands ein Stück weit mit“, sagte Friedrich. Abwechslungsreich sei der Veranstaltungskalender gerade hier im ländlichen Raum, das Paar würde gerne am Wochenende zu Konzerten in kleine Veranstaltungsräume fahren, die Atmosphäre sei immer wieder ganz besonders. Zu weitaus bekannteren musikalischen Größen würden sie in größere Städte nach Herford, Bielefeld oder Hannover fahren, aber gerade die kleinen Clubs seien ihnen ans Herz gewachsen, machten beide deutlich.

„Fast schon familiär“, meinte Robin schmunzelnd, der die Konzertpause dazu nutzte, um sich eine CD zu kaufen und diese auch gleich von Larry Garner signieren zu lassen. Der Musiker wiederum nahm diese Gelegenheit zum Anlass, um ungezwungen mit seinen Fans zu plaudern.

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