Exkursion der Waldwirtschaftsgenossenschaft Levern durch das winterliche Gehölz

Ein wissender Blick auf die neuen Bäume

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Die Waldbauern der Waldwirtschaftsgenossenschaft Levern richteten mit Förster Norbert Schmelz während der Waldbegehung kritische Blicke auf den Baumbestand.

Levern - Besser hätte das Wetter für eine Inspektion des Waldgebietes „Leverner Bruch“ am Rande des Stiftsortes nicht sein können. Am recht kühlen Sonnabendnachmittag begrüßte Dieter Reddehase als Vorsitzender der Waldwirtschaftsgenossenschaft Levern die interessierten Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein zu einem Rundgang durch den Forst.

Eingeladen hatten die Mitglieder zu ihrer Begehung auch diesmal einen Experten: Forstoberinspektor Norbert Schmelz begleitete die Waldbauern bei ihrer Exkursion durch das winterliche Gehölz. Im Vordergrund stand die Begutachtung des Baumbestandes, besonderes Augenmerk legte der Vorsitzende auf die Neuanpflanzungen der Gemeinde im alten Schulwald. Dort, wie in allen anderen Gebieten auch, nannte Schmelz den Waldbesitzern unumgängliche Pflegearbeiten, um den Bestand gesund zu erhalten.

Längere Trockenperioden ober Raupenfraß seien gerade für junge Bäume gefährlich, Blattwerk und Äste würden absterben. „Für einen guten Wuchs der Bäume ist Licht ausschlaggebend“, machte Schmelz deutlich. Unabdingbar sei ein Durchforsten des Bestandes, um jungen Bäumen entsprechend Raum zu geben, damit sie sich entfalten könnten.

Nach der Exkursion durch recht matschige Gefilde hatten die Waldbauern, größtenteils mit Gummistiefeln ausgestattet, einen guten Eindruck über die Beschaffenheit des Baumbestandes gewonnen und diskutierten im Anschluss bei wärmenden Kaffee und Kuchen auf dem nahegelegenen Hof Unger über ihre neuen Erkenntnisse.

hm

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