50 Hunde bei erster Spezial-Zuchtschau in Levern

Süchtig nach Chihuahuas

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Die drei jungen Chihuahuas „Jay-Jay“, „Dayly“ und „Emma“ warteten mit ihrem Frauchen Kerstin Bruns auf das Urteil der Zuchtrichter. Die Hunde sind der ganze Stolz der Stemshornerin. 

Levern - Wenn Katja Rodowsky mit ihrem Hund spazieren geht, zieht sie alle Blicke auf sich. Kein Wunder, denn „Teddy“ ist ein Chihuahua und wiegt nur gut eineinhalb Pfund. Dabei ist der kleine Hund bereits ausgewachsen und stellte sich den Preisrichtern bei der ersten Chihuahua-Spezial-Zuchtschau im Gasthaus Reddehase in Levern.

„Es gibt Chihuahuas, die besonders klein bleiben“, erklärte Sandra Witt, Zuchtwartin und Zuchtrichterin im Allgemeinen Rassehundeclub Deutschland (ARCD). Diese Winzlinge würden liebevoll „Teacup“ genannt und wiegen zwischen 500 und 700 Gramm.

Gut 50 Vierbeiner mit ihren Besitzern aus ganz Deutschland waren in Levern angetreten, um die schönsten Vertreter ihrer Rasse zu küren. Die meisten überzeugten dabei mit Idealmaßen – das heißt, nicht höher als 24 Zentimeter und nicht länger als 33 Zentimeter. Fanglänge, Zahnstellung sowie den Chihuahua-typischen Apfelkopf bewerteten die Richter ebenso.

Egal ob Neuling oder Profi – jeder Hundebesitzer und Züchter war eingeladen, sich dem Juryurteil zu stellen. Auch Chihuahuas ohne Ahnentafel durften teilnehmen und wurden in einem Sonderring auf deren Rassestandard bewertet. Einzige Voraussetzung für eine Bewertung war ein gültiger Impfausweis.

Mit dabei war auch Kerstin Bruns aus dem niedersächsischen Stemshorn. Sie stellte gleich drei Vertreter der knuffigen Hunde aus, die nicht mehr als drei Kilogramm auf die Waage bringen dürfen. „Chihuahuas machen süchtig“, sagt die junge Frau. Seit einem Jahr erst würde sie züchten und hoffe, dass „Jay-Jay“, „Dayly“ und „Emma“ gut abschneiden bei der Schau und dem Rassestandard entsprechen. Bevor es nach dem Schaulaufen auf den Richtertisch ging, strich sie noch einmal das Fell glatt. „Hier wird genau hingeschaut“, weiß Bruns.

Zu Hause würden ihre drei kleinen Hunde mit im Haus leben und liebten es, spazieren zu gehen. „Alle drei sind richtige Wasserratten und agil und trotz ihrer Größe auch super mutig“, schwärmt die Stemshornerin.

Dass die Mini-Hunde absolut keine „Paris-Hilton-Handtaschen-Hunde“ seien, bestätigte die Zuchtwartin. „Chihuahuas laufen und sind gerne draußen, genauso wie jeder andere Hund eben“, so Witt. Auch längere Touren am Fahrrad seien für ausgewachsene Chihuahuas kein Problem, erklärte sie weiter.

In den Endausscheidungen der verschiedenen Startklassen ging es dann um den Tagestitel „Best Chihuahua in Class“ und am Ende des Tages wurde der schönste Chihuahua mit dem Titel „Best Chihuahua in Show“ belohnt. Jeder Teilnehmer erhielt neben dem Richterbericht eine Urkunde und einen Pokal.

Ausgezeichnet wurde von den Richtern der Zwinger „Chihuahua vom Porta Blick“ mit einem Pokal. Die Ausstellung gewann am Ende Nicole Rieger mit ihrer Hündin „Eowyn Engel vom Porta Blick“. Sie sicherte sich damit die Titel „Best of Breed“ und „Best in Show“. 

hm

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