Hoffnung auf Kreis-Masterplan im Mühlenkreis

Breitband-Ausbau in Stemwede hängt vom Interesse der Bürger ab

Oppenwehe - „Stemwede hat mehr als gar kein Internet“, erklärte Bürgermeister Kai Abruszat nun die Tatsache, dass es um die Fördermittel für den Breitbandausbau derzeit schlecht stehe. Die Gelder würden vielmehr in Regionen gehen, die noch gar nicht mit schnelleren Anschlüssen versorgt seien. „Sicher haben wir noch Luft nach oben“, so der Bürgermeister weiter.

Denn künftig werden seiner Meinung nach immer mehr Dienste online laufen und dafür sei ein wettbewerbsfähiger Breitbandausbau nötig. Abruszat verwies im Rahmen des jüngsten Ortsteilgesprächs in Oppenwehe diesbezüglich auf den Masterplan für den Mühlenkreis hin, der im Sommer fertig sein wird. Dieser entsteht in enger Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und den dazugehörigen Kommunen und Gemeinden und zeigt die Handlungsfelder für den weiteren Ausbau des Glasfasernetzes auf.

Ein großes Problem, das sich in Stemwede wie auch in anderen ländlichen Regionen zeige, sei die Rentabilität, so der Stemweder Verwaltungschef. „Die Investoren wollen Sicherheit“, so Abruszat, der die Stemweder Bürger dazu auffordert, mit den Anbietern das Gespräch zu suchen. „Vorverträge sind wichtig, um unseren Bedarf für den Ausbau deutlich zu machen“, erklärte Abruszat.

„Das Zeitalter der Brieftaube muss endlich vorbei sein“, appellierte er an die Bewohner der Flächengemeinde und machte deutlich, dass auch die Wirtschaft eng mit dem Thema verknüpft sei. „Die Betriebe sind unsere Lebensader und wenn es kein schnelles Internet gibt, dann werden sie aus Stemwede abwandern“, so Abruszat.

abo

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