Einweihung des Mehrzweckraums / FCO plant Erweiterung des Sportangebots

Raum für Bewegung dank knapp 100 Helfern

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Lars Mentrup erinnerte an die ersten Planungen für den Mehrzweckraum. Dieser ist nun noch besser, als ursprünglich geplant: Es gibt Spiegel an den Wänden und einen richtigen Turnhallenboden.

Oppenwehe - Knapp 100 ehrenamtliche Helfer leisteten mehr als 1600 Arbeitsstunden, um das ehemalige Lehrschwimmbecken in Oppenwehe in einen Mehrzweckraum umzubauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der neue Treffpunkt für Vereine und Sportgruppen bietet mit einem Sporthallenboden, großen Spiegeln an den Wänden und sanierten Duschen und Toiletten nebenan Raum für Bewegung.

Gestern weihten der FC Oppenwehe (FCO), die Dorfgemeinschaft „Wir in Oppenwehe“ und zahlreiche Gäste den Mehrzweckraum ein. „Ich denke, was wir hier geschaffen haben in den letzten Monaten, ist beeindruckend“, sagte Patrick Meier, Geschäftsführer des FCO. Er führte durch ein Programm aus Tänzen, Erinnerungen und Ausblicken.

An die ersten Planungen für den Mehrzweckraum erinnerte Lars Mentrup, Vorsitzender von „Wir in Oppenwehe“. Damals habe man das Lehrschwimmbecken erhalten wollen – doch das sei nicht realisierbar gewesen. So sei die Idee des Raumes entstanden und auf große Zustimmung gestoßen.

Darauf, wie das Vorhaben finanziert werden konnte, ging FCO-Vorsitzender Ralf Nünke ein. Die Gemeinde habe damals die Duschen und sanitären Anlagen sanieren müssen. Da die Oppenweher dabei mithalfen, habe die Gemeinde 30000 Euro gespart. Geld, dass in den Umbau des ehemaligen Lehrschwimmbeckens gesteckt worden sei, erklärte der Vorsitzende des rund 785 Mitglieder zählenden Vereins.

Gemeinsam erreichten die Oppenweher sogar mehr, als sie sich ursprünglich vorgenommen hatten: Die Spiegelwand, der richtige Sporthallenboden und ein Prallschutz an den Wänden seien in den ersten Planungen nicht vorgesehen gewesen, so Nünke. Er hob hervor, dass alle Gruppen des Sportvereins in das Projekt eingebunden waren.

Viele von ihnen profitieren nun direkt von dem Mehrzweckraum, indem sie dort trainieren können. Angebote, die dorthin umziehen, sind Rückenschule, Frauen-Fitness, Gymnastik, Tai-Chi, Yoga oder auch die Eltern-Kind-Gruppe. Auch Tanzgruppen studieren künftig in dem ehemaligen Lehrschwimmbecken-Raum ihre Choreografien ein. Für Ballsport ist der Raum nicht geeignet.

Sylvia Rossa, zweite Vorsitzende des FCO, betonte, dass auch Oppenweher, die in keiner Sportgruppe aktiv sind, den Raum nutzen können. Zum Beispiel, wenn sich Gruppen für den Dorfabend vorbereiten. Außerdem sei geplant, dass Sportangebot für Menschen „von klitzeklein bis riesengroß“ zu erweitern, zum Beispiel durch Babymassagen oder Hockersport für Ältere. So könne sich der Raum mit Leben füllen. Derzeit bietet der FCO 14 Breitensportangebote. Außerdem hat er 15 Fußballmannschaften. Die Tanzgruppen sowie die Eltern-Kind-Gruppe testeten im Rahmen der Einweihung mit Auftritten schon mal den neuen federnden Fußboden.

Der Umbau wurde vom deutschen Olympischen Sportbund im Rahmen des Projektes „Zeit für Bewegung“ ausgezeichnet. Auch Stemwedes künftiger Bürgermeister Kai Abruszat lobte den Umbau: „Das, was der FCO und die Dorfgemeinschaft geleistet haben, stärkt die Schul- und Sportlandschaft und ist beispielgebend.“

ks

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