JFK und Arbeitskreis Asyl veranstalten buntes, internationales Fest im und am Life House

Eine Gemeinde – viele Kulturen

Die ungezwungene Begegnung unterschiedlicher Kulturen steht beim internationalen Fest am Life House in Wehdem im Mittelpunkt.  - Archivfoto: JFK

Wehdem - Unter dem Motto „Eine Gemeinde – viele Kulturen“ veranstalten der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) und der Arbeitskreis Asyl am Sonntag, 5. Juni, von 13 bis 18 Uhr im und am Life House in Wehdem ein internationales Fest mit kulturellen und kulinarischen Kostproben und viel Musik. Flüchtlinge aus der ganzen Welt, die in der Region leben, stellen sich dar und präsentieren an diesem Tag die Kultur der Länder, aus denen sie kommen.

Nachdem die Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr ein Erfolg war, wird sich das Life House wieder in einen großen Basar mit exotischen Gerüchen und Genüssen verwandeln. An zahlreichen Ständen werden Menschen über ihre ganz unterschiedlichen Herkunftsländer informieren und die Besucher mit kulinarischen Leckereien verwöhnen. Es soll ein buntes, geselliges und fröhliches Fest sein, das ganz im Zeichen der Menschen steht, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten. Es soll ein Ort der Begegnung sein, der kulturelle Vielfalt erlebbar macht. „Es ist für die Flüchtlinge eine gute Gelegenheit, außerhalb ihrer Unterkunft Menschen zu begegnen, die sich für sie und ihr Schicksal interessieren, und dabei auch die bisher erworbenen Sprachkenntnisse auszuprobieren“, schreibt der JFK.

Im internationalen Café, das bei gutem Wetter Open Air stattfindet, bietet sich die Möglichkeit, sich in zwangloser Atmosphäre zu treffen und einfach ins Gespräch zu kommen. Spezialitäten aus aller Herren Länder sollen dabei auch die Geschmacksnerven der Besucher auf andere Kulturen einstimmen. In der Disco kann ausgelassen bei internationaler Musik getanzt werden.

Für Kinder wird das Spielmobil des Life House für Abwechslung sorgen. Außerdem wird ein Workshop unter dem Motto „Spielzeuge fremder Kulturen“ angeboten, bei dem aus Blechdosen, Kronkorken, Plastikfolien, Drähten und ähnlichem funktionstüchtige Spielzeuge entstehen. Das Projekt „Stemwede inklusiv“ bietet die Möglichkeit, einfache Musikinstrumente herzustellen. Aber auch Informationen kommen nicht zu kurz. Infostände verschiedener Gruppen informieren über ihre Arbeit.

Der JFK Stemwede hat zusammen mit dem Arbeitskreis Asyl dieses bunte Fest organisiert, um so ein Stück zur Willkommenskultur in Stemwede beizutragen. Sie laden im Namen aller Mitwirkenden zur Begegnung und zum Austausch ein.

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