DRK-Ortsverein Stemwede zeichnet Wiederholungsspender aus

Blut rettet Leben

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Spendeten 125 Mal ihren Lebenssaft: (mit Urkunden, v.l.) Heinrich Lampe, Gerhard Barkhüser und Friedel Pinke. Darüber freuen sich (v.l.): Kurt Bergatt, Ulrike Gralla, Herbert Stroh, Karsten Harmening, Gerd Rybak und Reinhold Gralla.

Wehdem - Den spendefreudigen Bürgern Danke zu sagen für eine ungewöhnliche Leistung – das sei jedes Jahr ein sehr schöner Anlass, im DRK-Haus in Wehdem zu einer Feierstunde zusammenzukommen. Kurt Bergatt, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Stemwede, begrüßte am Donnerstag 40 Blutspende-Jubilare.

„Blutspenden sind nach wie vor wichtig, um Leben zu retten“, betonte Bergatt und würdigte das Engagement der Wiederholungsspender. Zwar gebe es in der Medizin viele Fortschritte, doch umfassenden Ersatz für Spenderblut gebe es nicht, machten Bürgermeister Gerd Rybak und Karsten Harmening vom DRK-Blutspendedienst West deutlich. Der Bedarf steige stetig.

Rybak dankte den Jubilaren für die Lebensrettung und den selbstlosen Einsatz. „Mit der Blutspende geben Sie Sicherheit und Leben.“ Jeder könne auf sein Engagement als Blutspender stolz sein, pflichtete dem Karsten Harmening bei.

Im Ernstfall verließen sich die Bürger darauf, dass es eine Versorgung mit Blutpräparaten gebe, erklärte er. „Aber gerade einmal zwei bis drei Prozent der Bevölkerung sorgen mit regelmäßigen Spenden für die Versorgung.“ In Stemwede läge die Spendebereitschaft außergewöhnlich hoch, bei mehr als zehn Prozent, freute Harmening sich.

Der hohe Bedarf und die kurze Haltbarkeit der Präparate erfordere eine dauerhafte Spendenbereitschaft. Der für NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständige Blutspendedienst West benötige täglich etwa 4000 Spenden, so Harmening. „Als Bürgermeister und zweiter DRK-Vorsitzender rufe ich alle zum Mitmachen auf“, so Rybak. „Jeder kann helfen, wenn er will. Sie können mit ihrer Spende Leben retten.“ Sein Dank galt dem Stemweder DRK-Team für deren Einsatz bei den Spendeterminen.

Die 25. Blutspende registrierten die Verantwortlichen im zurückliegenden Jahr bei Jürgen Kokemoor, Hanna Hohlt, Frank Petsch, Joern Spreen-Ledebur, Birgit Böhm, Waltraud Möller, Margarete Engels, Anette Kröger, Ute Niestrath, Kathrin Nagel, Jörg Steinbrink und Carsten Meyer.

Zum 50. Mal ließen sich Sonja Tegtmeier (Lemförde), Gerhard Priesmeier, Gerd-Heinrich Rohlfing, Reinhold Kähler, Hartmut Heyn, Holger Tegtmeier (Hüde), Karl-Friedrich Meyer, Andreas Wittkötter, Carmen Henke, Hartmut Kramer, Reinhold Pieper und Martin Börninghaus Blut abzapfen.

Auf die 75. Spende sind Wilfried Pöttker, Markus Hünecke, Ulrich Rehburg, Rüdiger Uhtbrok, Wolfgang Krone und Malena Astonia (alle Stemwede) stolz. Zum 100. Mal begrüßten Stemwedes Blutspendebeauftragte Reinhold und Ulrike Gralla im Jahr 2014 Elke Lambum, Jürgen Peglow, Edeltraud Greger, Irmhild Kalkhake und Arnold Haller (alle Stemwede). Gerhard Barkhüser, Heinrich Lampe und Friedel Pinke gehören zu den Stemweder Bürgern mit der 125. Blutspende.

Als kommende Termine nannte Bergatt Montag, 15. Juni, Oppenwehe, Montag, 29. Juni, Levern, Donnerstag, 16. Juli, Dielingen und Sonntag, 26. Juli, Wehdem.

hm

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