Drei Anwendungen geben Informationen zu Levern und Möglichkeit zum Zeitvertreib

Den Stiftsort interaktiv über Apps mit dem Smartphone erkunden

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Bein interaktiven Spiel „BeMerkenswertes Levern“ müssen sich die Nutzer merken, an welcher Stelle das identische Bild zu finden ist.

Levern - Von Anika Bokelmann. Historische Bilder werden aktuellen Fotos im neuen Format gegenübergestellt, entweder als Denkspiel oder einfach zum Anschauen – das bieten die Apps, die Dirk Huntemann aus Levern für seinen Heimatort entwickelt hat. Via Internet können über die Anwendungen von Huntemann als Mitglied vom Leverner Dorfgespräch neben Fotos aber auch Neuigkeiten und Veranstaltungshinweise abgerufen werden.

Denn inzwischen gibt es bereits drei Apps für mobile Geräte wie Smartphone und Co.: die Levern-App als Verbindung zwischen der Internetseite und der Facebook-Gruppe des Dorfgesprächs, die „App durch Levern“ und das kurzweilige Spiel „BeMerkensWertes Levern“.

Für den gelernten Informatiker und Anwendungsentwickler stand bei der Entwicklung der Apps die Tatsache im Vordergrund, dass er Informationen zusammentragen wollte, die von überall abrufbar sind. Das sei zwar in Stemwede aufgrund des nötigen Breitbandausbaus nicht an jedem Ort möglich, aber „mittlerweile sind die Verbindungen besser“, so Huntemann. Inzwischen hänge es in erster Linie vom Gerät ab, das man verwende. Hinzu komme dann noch der Standort, um alle Informationen im richtigen Format angezeigt zu bekommen.

Über die Programme können die Verantwortlichen der Levern-Internetseite sowie die Betreuer der Facebook-Gruppe jederzeit möglichst viele Nutzer erreichen. Aktuell besuchen laut Huntemann bis zu 40 Leute die Levern-Homepage am Tag. „Bei Facebook sind es deutlich mehr“, weiß der Leverner. „Dort haben wir mit bis zu 500 Klicks ein deutlich besseres Feedback“, sagt er und erklärt, dass dies an den jeweiligen Artikeln und Themenschwerpunkten liege, die online gestellt würden.

Da er mit der Technologie vertraut sei, so Huntemann, sei es kein Problem gewesen, die Anwendungen nahezu im Alleingang zu entwickeln – gelebte Informatik sozusagen. Nur die alten Fotos und die historische Karte habe er zugeschickt bekommen und mit seinem eigenen Material zusammengefügt. „Ich bin eher technikinteressiert“, erklärt der Informatiker, dass „das Layout nicht bis ins letzte Detail ausgereift ist“. Dennoch spiele er gerne mit verschiedenen Effekten und könne flexibel immer neue Fotos zu dem bestehenden Fundus hinzufügen, erklärt Huntemann, dass der Aufwand überschaubar sei.

Der Vorteil der Levern-App liegt für Huntemann auf der Hand: „Dort sind die Informationen von Facebook auch für Nutzer ohne entsprechenden Account einsehbar.“ Denn der Inhalt werde Mithilfe eines Fremdanbieters gespiegelt, so Huntemann, der sich insbesondere in den Wintermonaten mit den Entwicklungen auseinandersetzt.

Die Idee, im Stiftsort an verschiedenen Stellen QR-Codes zu etablieren und damit einen virtuellen mit einem realen Rundgang durch Levern zu bieten, sei nach den Überlegungen nicht weiter verfolgt worden, berichtet Huntemann über weitere Projekte, die mittels neuer Technologien für das Dorfgespräch interessant seien. Weitere Infos zu den Apps und einen ersten Eindruck gibt es auf der Internetseite von Levern:

www.levern.de

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