Dielinger Löschgruppe 543 Stunden im Einsatz / 18 Mal zu Bränden ausgerückt

Schaurige Erinnerungen

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Ortsheimatpfleger Theodor Frenzel mit den Kameraden der Dielinger Löschgruppe und Verantwortlichen der Feuerwehr (v.l.): Matthias Maler, Philipp Lohmeier, Christopher Brietsche, Marvin Paul, Sebastian Rott, Markus Schlottmann, Holger Israel, Thorsten Wichert, Cord Hesekamp und Uwe Stubbe.

Dielingen - Gut, dass Seelsorger mit vor Ort sind, wenn die Freiwillige Feuerwehr zu Unfällen mit Schwerverletzten oder gar Toten gerufen wird. Die Dielinger Löschgruppe wusste die Arbeit des Seelsorgers zu schätzen, als sie im Oktober des zurückliegenden Jahres zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang auf der Bahntraße gerufen wurde, um die Unfallstelle auszuleuchten. „Der Tote war nicht mehr in einem Stück“, erinnern sich die Kameraden noch immer mit Schaudern.

Insgesamt rückten die Kameraden zu 18 Brandeinsätzen aus. „Das sind sieben Einsätze mehr im Vergleich zum Vorjahr“, sagte Cord Hesekamp in der gut besuchten Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus. Hinzu kamen elf technische Hilfeleistungen gegenüber fünf im Vorjahr. „Wir haben 543 Einsatzstunden im letzten Jahr geleistet, 2014 waren es nur 149“, machte der Löschgruppenführer deutlich.

21 Mal absolvierten die Kameraden ordentliche Dienste, hinzu kamen Brandschutzwachen, Ferienspiele, Fahrsicherheitstraining und einiges mehr sowie die Leistungsbewertung in Hille.

Nachdem der Zugführer des ersten Löschzuges, Uwe Stubbe, die Truppe für die vielen Einsätze gelobt und für die Einsatzbereitschaft gedankt hatte, überreichte er Christopher Brietsche das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze für die erste Teilnahme am Leistungsnachweis in Hille, Thorsten Wichert zeichnete er mit dem goldenen Abzeichen für fünfmalige Teilnahme aus, Markus Schlottmann erhielt das Abzeichen Gold auf blauem Grund für zehnmalige und Holger Israel Gold auf grünem Grund für 20-malige Teilnahme an der Leistungsbewertung.

Mit einer Dienstbeteiligung von 59 Prozent zeigte sich Löschgruppenführer Hesekamp zufrieden. Die beste Dienstbeteiligung bescheinigte er Nicolai Tiesing mit 88 Prozent, die beste Einsatzbeteiligung zeigten Christopher Brietsche und Thorsten Wichert mit jeweils 92 Prozent. Den Mitgliederstand bezifferte Hesekamp auf 110 Kameraden, davon 38 Aktive, 13 in der Alters- und Ehrenabteilung und 59 passive Kameraden.

Der Tagesordnungspunkt Wahlen war schnell vom Tisch. Einmütig wählten die Kameraden Kassierer Michael Halbsguth und Holger Reitmeyer wieder. Zum Festausschuss gehört weiterhin Steven Grube, neu dabei ist Nicolai Tiesing.

Zum Oberfeuerwehrmann beförderte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Maler Marvin Paul, zu Hauptfeuermännern Philipp Lohmeier und Sebastian Rott und zu Unterbrandmeistern Thorsten Wichert und Christopher Brietsche.

„Die Stemweder Feuerwehr ist eine leistungsstarke Truppe“, zollte Maler den Kameraden Anerkennung. Bestens funktioniere auch die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen. Der Großeinsatz beim Hochwasser in Levern im Sommer habe das eindeutig unter Beweis gestellt. Dass die Kosten für die Gemeinde unter der 5000-Euro-Grenze geblieben seien, hätte sie dem engagierten und selbstlosen Einsatz der heimischen Feuerwehrmänner zu verdanken, machte er deutlich.

hm

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