Detlev Tänzer berichtet über den Naturpark

Fördermittel für Region rund um den Dümmer

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Der Stemweder Berg gehört zum Naturpark Dümmer und kann in der neuen Förderperiode weiter ausgebaut werden.

Stemwede - Der Naturpark Dümmer endet nicht an den Ufergrenzen des Binnensees, sondern geht auch weit darüber hinaus. Insgesamt umfasst das Naherholungsgebiet eine Fläche von 1123 Hektar. Anteil am Naturpark Dümmer haben neben dem Landkreis Diepholz auch die Nachbarkreise Vechta, Minden-Lübbecke und Osnabrück. Einen Überblick über das touristische Angebot sowie die Fördermaßnahmen der vergangenen Jahre gab nun Detlev Tänzer, Fachdienstleiter der Kreisentwicklung des Landkreises Diepholz, im Ausschuss für Gemeindeentwicklung, Wirtschaftsförderung und Tourismus in der Festhalle in Levern.

Bei den Arbeiten am Naturpark Dümmer sollen weiterhin alle Anliegerkommunen einbezogen werden, um die Zusammenarbeit zu optimieren. „Insbesondere die Kommunikation muss im Verein Naturpark Dümmer verbessert werden“, lautete Tänzers Meinung, denn nur so könnten Fördergelder sinnvoll eingesetzt werden.

630000 Euro sind dem Fachdienstleiter zufolge zwischen 2008 und 2014 in die Hand genommen worden, um unter anderem Wegweiser und Übersichtskarten aufzustellen sowie Projekte wie den Schilfsteg in Hüde als Beobachtungsplattform für Wasservögel-Freunde zu realisieren. Auf die Frage von Monika Lösche (CDU), woher die ganzen Fördermittel kämen, lobte Tänzer die „große Bereitschaft vieler Träger“, sich für den Naturpark Dümmer einzusetzen. Darüber hinaus ständen diverse Mittel des Landes Niedersachsen und Rückstellungen zur Verfügung.

Für die neue Förderperiode hat die Bezirksregierung in Detmold für den NRW-Anteil am Naturpark Dümmer ein Budget von 18400 Euro in Aussicht gestellt, teilte Tänzer den Stemweder Ausschussmitgliedern mit. In der Flächengemeinde könnten mit dieser Summe die Infrastruktur sowie die Landschaftspflege in Angriff genommen werden. Am 6. Mai wollen die Vertreter des Naturparks über die künftigen Schwerpunkte abstimmen, hieß es während der Zusammenkunft.

„Wer Ideen hat, kann diese jederzeit mitteilen“, so Ausschussvorsitzender Wilhelm Riesmeier. Dazu ergänzte Detlev Tänzer: „Jeder kann Vorschläge einreichen. Letztlich müssen sie aber über den Tisch des Naturpark-Vereins gehen.“

„Wir betreiben nicht nur touristische Arbeit, sondern schaffen in erster Linie einen Mehrwert für die Bürger vor Ort“, sagte Tänzer. Die Aspekte Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung spielten diesbezüglich eine wichtige Rolle.

Zudem hat die neue Förderperiode des Efre-Instituts unter dem Titel „Erlebnis NRW“ begonnen. Dafür können Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz eingereicht werden, die der Stärkung des Tourismus dienen. Details und die Voraussetzungen gibt es im Internet.

abo

www.efre.nrw.de

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