CDU, FDP und FWG rundum zufrieden

Fricke: Mit Abruszat gut aufgestellt

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Dominic Greger (Die Partei) sorgte mit 12,04 Prozent für eine kleine Überraschung.

Stemwede - Bei der Bürgermeisterwahl in Stemwede haben sich fachliche Kompetenz und Verwaltungserfahrung durchgesetzt – so jedenfalls begründen CDU, FDP und FWG den Sieg ihres Kandidaten Kai Abruszat. Er hatte am Sonntag mit 56,84 Prozent der Stimmen gegen Uwe Wortmann (31,11 Prozent) und Dominic Greger (12,04 Prozent) gewonnen.

Abruszat erhielt in den Bezirken Sundern/Levern, Niedermehnen und Twiehausen mit jeweils gut 68 Prozent die größte Unterstützung, einzig in Oppenwehe und Westrup blieb er knapp unter 50 Prozent. In Westrup erreichte Wortmann (SPD, Grüne) mit 37,7 Prozent seinen größten Stimmenanteil, gefolgt von Haldem/Arrenkamp (36,04 Prozent) und Dielingen (35,35 Prozent). Die „Hochburgen“ der Unterstützer von Greger (Die Partei) fanden sich in seinem Wohnort Oppenwehe (25,5 Prozent) und in Drohne (22,75 Prozent), wo die Bürger zuletzt mit vielen Entscheidungen der Ratsmitglieder unzufrieden waren.

Im Gasthaus Rosengarten in Haldem, wo Kai Abruszat und seine Unterstützer den Wahlabend verbrachten, waren nach Bekanntgabe des Ergebnisses naturgemäß nur lächelnde Gesichter zu sehen. „Wir sind mehr als zufrieden. Die Bürger haben erkannt, dass ein Fachmann an die Spitze der Verwaltung gehört“, wertete CDU-Vorsitzender Andreas Weingärtner das Ergebnis. Jürgen Lückermann (FWG) war ähnlicher Auffassung: „Wenn ich mir die anderen beiden Kandidaten angucke, fehlt es einfach an den Grundlagen.“

FDP-Vorsitzender Wolfgang Fricke ist zuversichtlich, dass sein Partei-Kollege Stemwede in eine gute Zukunft führt: „Mit Kai Abruszat haben wir jetzt einen Bürgermeister, mit dem wir bei den Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt sind. Seine Erfahrung in der Kommunalpolitik, seine juristische Ausbildung und seine vielfältigen Kontakte werden uns gut tun.“

Bei den Unterstützern Uwe Wortmanns herrscht einen Tag nach der Wahl naturgemäß Enttäuschung. „Ich habe mit mehr Stimmen gerechnet und bin von einer Stichwahl ausgegangen. Aber die Leute haben so entschieden, da kann man Kai Abruszat nur gratulieren“, sagte gestern SPD-Parteichef Paul Lahrmann. „Wir haben einen guten Wahlkampf gemacht und so viel Aufwand betrieben wie noch nie zuvor.“ Wie gut die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister funktionieren wird, bleibt aus Sicht Lahrmanns abzuwarten. Abruszat müsse seinen Worten jetzt Taten folgen lassen.

Auch die Grünen, die sich zum ersten Mal überhaupt an einer Bürgermeisterwahl beteiligt hatten, hatten auf eine Stichwahl gehofft. Er habe gehofft, dass der gemeinsame neue Weg mit einem parteilich ungebundenen Kandidaten bei den Bürgern besser ankommt, erklärte Grünen-Fraktionschef Hermann Gesenhues. Ein Kompliment sprach er Dominic Greger aus. „Hut ab. Ein sehr beachtliches Ergebnis.“

mer

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