Bünselmarkt: Volles Zelt beim Fassanstich

Idealer Ort, um in Austausch zu treten

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Auf gutes Gelingen angestoßen: Gerd Niemann, Klaus Schäffer, Rüdiger Vogt, Dörthe Meier, Marcel Holle, Wolfgang Rosengarten, Gerd Rybak und Michael Baude.

Oppenwehe - Heino, Cowgirls und Bier zum Auftakt: Der 264. Bünselmarkt wurde am Sonnabendvormittag offiziell eröffnet. Nach nur einem gezielten Hammerschlag auf das mit dem beliebten Gerstensaft gefüllte Fass durch Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak ließen sich Gastgeber und Gäste das Freibier schmecken.

Zunächst amüsierten sich die Besucher aber prächtig bei der Auswahl ausgesuchter Darbietungen vom Dorfabend. Klaus Schäffer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Oppenwehe-Oppendorf, freute sich, dass das Festzelt auch am Vormittag gut gefüllt war und hieß neben Gästen und Ehrengästen auch Abordnungen befreundeter Gewerbevereine aus Wagenfeld, Brockum, Hunteburg, Espelkamp, Lübbecke und Levern herzlich willkommen.

Stemwedes Bürgermeister Gerd Rybak nannte die herbstlichen Märkte in der Gemeinde Stemwede Höhepunkte im Veranstaltungsreigen, die besonders von der heimeligen Atmosphäre und den engagierten Menschen, die sich einbrächten, lebten. Auch wenn seit vielen Jahren weder Bünsel noch Vieh aufgetrieben würden, lebe der Bünselmarkt doch von der Verwandlungskunst vieler Vereine. Neben dem zeltfüllenden Dorfabend seien der Talentwettbewerb, das Oktoberfest sowie die Modenschau gleichermaßen beliebte Anziehungspunkte für Jung und Alt.

„Bei der Modenschau könnte so mancher Ortspolitiker mitwirken. Wenn die die Kleider genauso schnell wechseln wie ihre Meinung, wären sie dort doch genau an der richtigen Stelle“, warf der Verwaltungschef launig ein. „Der Bünselmarkt bietet beste Voraussetzungen, in Austausch zu treten. Nutzen Sie den Markt auch dafür, zugezogene Nachbarn oder Fremde einzuladen. Integration ist gar nicht schwer – man muss nur den ersten Schritt tun. Öffnen Sie Türen, bauen Sie Berührungsängste ab und feiern Sie zusammen“, riet Rybak.

264. Bünselmarkt in Oppenwehe

Gemeinsam ging es im Anschluss durch die Gewerbeschau, in der erneut zahlreiche Aussteller aus der Umgebung ihre Produktpalette präsentierten. Großes Interesse fand auch die Schau der Oldtimer und Alttraktoren auf dem Außengelände. Etliche Fahrgeschäfte und buntes Jahrmarkttreiben boten zudem Unterhaltung für jedermann.

hm

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