Bürgermeister Abruszat wirbt bei Bezirksregierung für private Gesamtschule

Konstruktives Gespräch in sachlicher Atmosphäre

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Inhaltlich gibt es nichts Neues zur Zukunft der weiterführenden Schule in Stemwede, aber der Ton zwischen Verwaltung und Bezirksregierung ist laut Bürgermeister Abruszat freundlicher geworden.

Stemwede - Nachdem der Ton zwischen Bezirksregierung Detmold und Gemeinde Stemwede in den vergangenen Monaten nicht gerade freundlich war, wenn das Thema private Gesamtschule zur Sprache kam, scheinen sich die Wogen zumindest, was die Art und Weise der Kommunikation angeht, geglättet zu haben. In der Sache gibt es allerdings noch keine neuen Erkenntnisse.

Mechthild Krämer und Volker Friese von der Detmolder Behörde statteten gestern Vormittag Bürgermeister Kai Abruszat und Schulamtsleiter Jörg Bartel einen Besuch im Rathaus ab. „Ich fand es sehr positiv, dass sie nach Levern gekommen ist“, sagt Abruszat, der von einem konstruktiven Gespräch auf Augenhöhe und einer sachorientierten und von Fairness geprägten Atmosphäre berichtet. Man habe sowohl die pädagogischen als auch die schulorganisatorischen Fragestellungen intensiv diskutiert.

„Ich habe unseren Gesprächspartnern deutlich gemacht, wie wichtig es im gemeindlichen Interesse ist, dauerhaft ein weiterführendes Schulangebot in eigenständiger Form zu erhalten beziehungsweise zu etablieren“, so Abruszat. Er habe den Eindruck, dass die Bezirksregierung diesen Wunsch der Gemeinde Stemwede anerkenne, erklärt der Bürgermeister auf Nachfrage. Über den Verlauf des Gesprächs hat er zeitnah auch die Schulleitung der Stemweder-Berg-Schule und die Mitglieder des Gemeinderates informiert.

Sofern die gesetzlichen und sonstigen rechtlichen Voraussetzungen gegeben seien, sei eine Genehmigung möglich. Abruszat stellt noch einmal klar, dass die Gemeinde Stemwede von Rechts wegen ausdrücklich nicht Beteiligte in dem derzeit laufenden Antragsverfahren zwischen dem Gesamtschulträger INI aus Bad Sassendorf und der Bezirksregierung ist. Er hofft nun auf eine möglichst schnelle Entscheidung. Eltern, Schüler, Lehrer und alle anderen Beteiligten bräuchten schnell Klarheit, sagt er mit Blick auf die Ende Februar beginnende Anmeldewoche.

In der kommenden Woche wird Abruszat sich mit der INI über ihren Antrag und die Voraussetzungen für eine Bewilligung austauschen. Im Sinne einer größtmöglichen Transparenz will er sowohl in der Sitzung des Fachausschusses am 9. Dezember als auch in der Ratssitzung am 16. Dezember in öffentlicher Sitzung über den dann aktuellen Stand der Dinge informieren.

mer

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