„Brot und Spiel“ startet im Gemeindehaus in Levern / Angebot für Erwachsene zum Austausch und Gesellschaft immer montags

„Wir machen, was uns gefällt und Spaß macht“

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Feiern die Premiere von „Brot und Spiel“: (hinten v.l.) Kathrin Berger und Juli Bode, (vorn v.l.) Ali, Antje Egbert, Morteza, Stephan Egbert, Nail, Ade und Ulrich Kettler.

Levern - Ein Programm, das hält, was es verspricht: Bei „Brot und Spiel“ können sich Erwachsene zwischen 30 und 49 Jahren ab sofort montags von 19 bis 20.30 Uhr im Leverner Gemeindehaus treffen und den Abend in Gesellschaft verbringen. „Wir machen, was gefällt und Spaß macht“, lassen die Organisatoren des neuen Angebots Platz für Ideen.

Im Winter hatten sich Antje und Stephan Egbert, Julia Bode, Sven Klöcker und Pfarrerin Kathrin Berger zusammengesetzt und Pläne geschmiedet. „Es gibt so viele Gruppen, aber für die Erwachsenen-Generation ist nicht viel dabei“, erklärt Pfarrerin Berger die Idee hinter „Brot und Spiel“. Der Wunsch nach Geselligkeit und einem Austausch der Bewohner mit den in Stemwede lebenden Asylbewerbern trug schließlich dazu bei, dass die Gruppe des Leverner Presbyteriums sich mit den Arbeitskreisen Pro-Asyl und Kirche mit Zukunft in Verbindung gesetzt hat und die Idee konkrete Züge annahm.

Den ehemaligen Abstellraum im Leverner Gemeindehaus haben die Akteure dann in Eigenregie renoviert: Ein neuer Anstrich und Inventar laden nun zum gemütlichen Sitzen und Klönen ein. Das testeten die ersten Besucher am Montagabend bei der Premiere. Bei Brot mit verschiedenen Dips, Sekt und Heißgetränken tauschten sich die vier Asylbewerber mit Stemweder Bürgern über unterschiedliche Themen aus. So sprachen die Frauen und Männer unter anderem über die weitere Gestaltung der abendlichen Treffen, für die sich das Organisations-Team eine Teilnehmerzahl zwischen zehn und 15 Personen wünscht.

„Wir wollen Filme zeigen, zusammen spielen, vielleicht auch auf der Wiese hinter dem Gemeindehaus etwas machen“, stellt Kathrin Berger sich für die Zukunft vor. Bei Interesse der Beteiligten schließt sie auch einen Kochabend nicht aus, bei dem jeder etwas aus seiner Heimat vorstellen kann.

„Wir treffen uns erstmal, gucken, wie das Angebot angenommen wird, und sehen dann weiter“, sagt Antje Egbert. Wer neugierig ist, was die Organisatoren von „Brot und Spiel“ sich für die kommenden Treffen ausgedacht haben oder auch selber zum Gelingen der Veranstaltungen beitragen möchte, ist im Gemeindehaus gern gesehen.

abo

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