Brigitte Höber spendet zum 100. Mal

DRK misst Hämoglobin erstmals „unblutig“

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Danken Brigitte Höber (2.v.l.) für ihre 100. Blutspende: (v.r.) Stemwedes DRK-Vorsitzender Kurt Bergatt sowie die Blutspendebeauftragten Reinhold und Ulrike Gralla.

Wehdem - Einst kamen in Stemwede pro Blutspendetermin rund 100 Menschen – damit habe der Ortsverein in Ostwestfalen prozentual an der Spitze gelegen, erinnert sich Reinhold Gralla, Blutspendebeauftragter des DRK Ortsvereins Stemwede. Auch wenn die Flächengemeinde nicht vom spürbaren Spender-Rückgang verschont bleibt, kann sich die Beteiligung noch immer sehen lassen: Zur jüngsten Blutspende kamen 80 Personen in das Rotkreuzhaus nach Wehdem.

Unter ihnen war Brigitte Höber. Die 57-jährige Wehdemerin spendete zum 100. Mal – und ist damit die fünfte Frau in Stemwede, die die 100-Spenden-Marke geknackt hat. Höber hat sich mit 18 Jahren zum ersten Mal „anzapfen“ lassen. Damals wollte sie in erster Linie ihre Blutgruppe wissen, erzählt sie. „Anderswo musste man dafür zahlen.“ Doch auch nachdem sie ihrer Blutgruppe wusste, kam sie regelmäßig zum Aderlass. Zum 50. Mal ließ sich nun Sylvia Steinkamp „pieksen“, zum 25. Mal Hans Hibert und Hartmut Witte. „Leider gab es keinen Erstspender“, bedauert Blutspendebeauftragter Gralla. Die nächst Blutspenderehrung ist ihm zufolge am Donnerstag, 7. Mai, in gewohnter Weise im Rotkreuzhaus.

Neu war bei der jüngsten Spende ein Verfahren zur Bestimmung des Hämoglobin(Hb)-Wertes im Blut. Bislang stachen die DRK-Helfer den Spendern ins Ohrläppchen oder den Finger, um eine kleine Blutprobe zu entnehmen. Dieser „Piekser“ blieb den Spendern jetzt erspart: Dank eines neues Messgerätes kann der Hb-Wert „unblutig“ ermittelt werden. Bei dem neuen Verfahren wird den Spendern eine Art Manschette um einen Finger gelegt. Das Gerät „durchleuchtet“ den Finger und zieht anhand der Lichtdurchlässigkeit des Fingers Schlüsse auf die Eigenschaften des Blutes.

ks

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