Bezirksregierung Arnsberg prüft Abschlussbetriebsplan von Exxon Mobil noch

Bohrloch-Verfüllung erst 2016

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Eigentlich hätte Exxon Mobil das Bohrloch in Oppenwehe schon längst verfüllen wollen, doch die Genehmigung der Bezirksregierung liegt noch nicht vor.

Oppenwehe - Eigentlich hätte längst Gras über das Bohrloch Oppenwehe 1 des Energiekonzerns Exxon Mobil wachsen sollen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. So hatte es Konzernvertreter Hans-Hermann Nack im März dieses Jahres zugesagt. Getan hat sich auf der Plattform bislang nichts. Der Grund: Die Bezirksregierung Arnsberg prüft noch.

Der Abschlussbetriebsplan für die Verfüllung des stillgelegten Bohrlochs solle im Frühjahr bei der Bezirksregierung eingereicht und nach der Genehmigung wahrscheinlich im September mit dem Rückbau begonnen werden, hatte Nack bei seinem Besuch in Stemwede den Zeitplan konkretisiert. Doch bei der Bergbehörde in Arnsberg geht Genauigkeit vor Schnelligkeit. „Die Bearbeitung des Abschlussbetriebsplanes hat unter anderem wegen der sorgfältigen Prüfungen durch unsere Fachdezernate, aber auch wegen erforderlicher Absprachen mit Beteiligten etwas länger als ursprünglich geplant gedauert“, erklärte Andreas Nörthen, Sprecher der Bezirksregierung, auf Nachfrage dieser Zeitung. Der Betriebsplan könne aber in den nächsten Wochen, auf jeden Fall vor Weihnachten, zugelassen werden.

Vor der Verfüllung soll der Teil der rund 2500 Liter Dieselöl zurückgeholt werden, der seit der Rückholung des Großteils der ursprünglich ins Loch gepressten 26,6 Kubikmeter noch im Gestein verblieben war und inzwischen ins Bohrloch zurückgeflossen ist. Der Rest verbleibt dauerhaft im Gestein. Laut Exxon-Vertreter Nack sind dadurch keine Probleme, etwa eine Verunreinigung des Grundwassers, zu befürchten.

Dessen Rückholung und die ordnungsgemäße Verfüllung des Bohrloch werden laut Nörthen Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg vor Ort begleiten und sicherstellen.

mer

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