Beitrag: Landwirt als ein Großflächendesigner

Betriebshilfsdienst mit neuem Vorstand

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Engagement für den Betriebshilfsdienst: (v.l.) Ilka Bobe, Bernd Heier, Jörg Arning, Iris Melcher, Wilm Treseler, Antje Schlichting, Friedrich Ehlert, Matthias Feldmann, Ulrike Eimterbäumer, Hermann Holzmeier und Elke Knost.

Minden-Lübbecke - Die Aufgabe des Betriebshilfsdienstes ist die Ersatzkraftgestellung, wenn der Landwirt oder die Landwirtin aus Krankheitsgründen ausfällt. Die Betriebshelfer führen die Arbeiten auf dem landwirtschaftlichen Betrieb weiter, versorgen die Tiere und Pflanzen. Die Betriebshelferinnen sind in den Familien tätig und kümmern sich um die Kinder, den Haushalt und Garten und die Altenteiler. Jetzt hat der Betriebshilfsdienst während seiner Jahreshauptversammlung Bilanz über das vergangene Jahr gezogen, Mitglieder geehrt und einen neuen Vorstand bestimmt, heißt es in einer Mitteilung.

Hermann Holzmeier (Hüllhorst) und Iris Melcher (Oppenwehe) wurden bei dem Treffen nach 25 beziehungsweise 15 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet. Die Mitglieder wählten Elke Knost (Frotheim,) und Ilka Bobe (Wüsten) neu in den Vorstand des Betriebshilfsdienstes. Friedrich Ehlert (Dörentrup-Bega) ist neuer Vorsitzender des Betriebshilfsdienstes.

Der Vorstand ehrte zudem Bernd Heier (Blasheim) für seine 40-jährige Treue zum Dienst, Antje Schlichting (Blomberg-Kleinenmarpe) und Ulrike Eimterbäumer (Herford) für ihre 25-jährige Tätigkeit. Der Betriebshilfsdienst hat aktuell 1 086 Mitglieder in den Kreisen Lippe, Herford, Bielefeld und dem Altkreis Lübbecke. Es sind 25 sozialversicherungspflichtige Betriebshelfer beschäftigt. Im Jahr 2015 sind in 245 Einsätzen insgesamt 27 339 Einsatzstunden in den Betrieben und Familien geleistet worden, geht aus der Mitteilung hervor.

Hendrik Ruwisch aus Versmold, Agrar-Slam Gewinner 2014, begeisterte am Abend mit seinem Stück „Landwirt 2.0“ . Er erklärte den Helfern die Landwirtschaft mit köstlichen Vergleichen, Metaphern und Anekdoten. „Oma kocht und füllt die Teller immer wieder – genau so macht das unsere automatische Fütterung bei den Mastschweinen und die fühlen sich sauwohl dabei, der Enkel auch“, witzelte Ruwisch.

Zum Thema Fußpilz und Pflanzenschutz führte er aus: „Sie suchen sofort die nächste Apotheke auf, wenn Ihre Füße so aussehen wie auf diesem Bild und warten nicht ab.“ Auch beim Getreide seien Pilzerkrankungen im Anfangsstadium zu behandeln. Die Düngung der Pflanzen mit Spurenelementen (Mangan) verglich Ruwisch mit den morgendlichen Magnesiumtabletten vieler Menschen. „Unsere einzigartige Kulturlandschaft, die pflegen wir Landwirte und da sind wir stolz drauf.“

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