Besuch von Fachangestellten soll Angst vor dem Zahnarzt nehmen / Vorbeugung im Kindesalter weckt Freude an der richtigen Pflege

Kinder befreien „Horsti“ vom gefährlichen Karies

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An der Handpuppe „Horsti“ probierten die Kinder die richtige Putztechnik für die Zahnpflege aus.

Westrup - Um Kindern zu zeigen, wie wichtig Zahnpflege ist, statteten Silke Blotenvogel und Stefanie Kettler von der Praxisgemeinschaft Damstra/Glatzel/Maiburg aus Levern der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Westrup nun einen Besuch ab. Die beiden zahnmedizinischen Fachangestellten informierten alle Kinder ab vier Jahren spielerisch über gesunde Ernährung und gute Zahnpflege.

Zu Anfang griffen sie anhand von kindgerechten Bildern das Thema Karies auf, informiert die „Rappelkiste“ nun in einer Mitteilung. Die Expertinnen der Kinderprophylaxe verdeutlichten, was passiert, wenn die Kinder ihre Zähne nicht gründlich putzen. Und wie man sie effektiv reinigt, erklärten ihnen Blotenvogel und Kettler anhand der KAI-Technik – erst die Kauflächen, dann die Außenflächen und zum Schluss die Innenflächen putzen.

„Die Kinder waren sehr konzentriert, stellten Fragen und übten spielerisch“, berichtet das Team der Kindertagesstätte. Im Anschluss spielten die Kinder ein Zuordnungsspiel. Dazu bekam jeder ein selbstgemaltes Bild, auf dem zum Beispiel eine Gemüsesorte, eine Süßigkeit, ein Getränk oder Ähnliches zu sehen war. Die Kinder sollten überlegen, ob es sich um etwas Gesundes oder Ungesundes handelt. Dies fiel den meisten laut Mitteilung nicht schwer, bei Unsicherheiten halfen andere Kinder einfach weiter.

Ein weiteres Lernspiel bestand darin, dass ein Kind Karies in Form eines schwarzen Zahns darstellte und die ungesunden Lebensmittel fangen sollte. Dazu hingen sich alle anderen Kinder die Bilder des vorherigen Spiels um.

Im Anschluss setzten die „Rappelkiste“-Kinder das Erlernte praktisch um, indem sie den Handpuppen „Horsti“ (einem Pferd) oder „Kroko“ (einem Krokodil) die Zähne putzten. Danach übten die Kinder das Ganze noch mit Zahnpasta und Bürste im Waschraum bei sich selber.

Als Geschenk gab es für alle Kinder einen Zahnputzbecher mit Zahnbürste sowie eine Sanduhr, damit die Jungen und Mädchen auch wissen, wie lange sie ihre Zähne putzen müssen.

Die Kinder freuen sich schon auf den nächsten Besuch der beiden Praxisangestellten, die sich vorgenommen haben, das Thema dann mit neuen spielerischen Ideen zu vertiefen. Auch ein Besuch der Kinder in der Zahnarztpraxis in Levern steht noch an, damit die Räume erkundet werden können und die Instrumente vertrauter werden. So sollen Ängste oder Unsicherheiten in Bezug auf einen Zahnarztbesuch abgebaut werden.

„Vorbeugung im Kindesalter bedeutet für uns, Freude am Zähneputzen zu wecken, und natürlich die Einsicht dazu. Und das am besten auf ganz lockere und spielerische Art“, erklärt Kita-Leiterin Stefanie Klepper abschließend.

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