Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit

Fünftklässler der Stemweder-Berg-Schule pressen eigenen Apfelsaft

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Naschen erlaubt: Fünftklässler der Stemweder-Berg-Schule stellten ihren eigenen Apfelsaft her. 

Wehdem - Es war ein besonderer Tag für die Fünftklässler der Talentwerkstatt „Natur erleben und genießen“ und deren Leiterin Dr. Inge Uetrecht: sie bekamen Besuch von der Diplom-Biologin und Naturtrainerin Uta Lansing, die mit schwerem Gerät zur Stemweder-Berg-Schule kam – mit einer Apfelpresse!

Für Uta Lansing ist das Apfelpressen ein Beitrag zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion, berichtet die Stemweder-Berg-Schule in einer Pressemitteilung. So hatten die Fünftklässler zur Einschulungsfeier Obstbäume gepflanzt, darunter auch einen Apfelbaum, den sie regelmäßig gießen. Wenn der Baum eines Tages groß ist, wird er Äpfel tragen und dann können die Schüler Äpfel essen, Apfelmus kochen, aber auch Apfelsaft pressen. Und diese Nachhaltigkeit ist das Besondere, wie Lansing erklärte: „Vom Apfel auf der Wiese- zum Saft in der Flasche.“

Da der Baum noch keine Früchte trägt, arbeiteten die Schüler mit von zu Hause mitgebrachten Obst. Bevor sie es pressen konnten, mussten sie eine Waschreihe mit drei Schüsseln mit Wasser aufbauen. Dreimal wurden die Äpfel gewaschen, anschließend kamen sie auf den Schneidetisch. Hier schnitten die Schüler mit dem Messer Würmer und braune Stellen heraus, die Schale aber blieb. Danach kamen die Apfelstücke in die Schreddermaschine, wo sie zerkleinert wurden. Zum Schluss pressten die Jungen und Mädchen von den geschredderten Äpfeln endlich in der Apfelpresse den Saft, der sofort probiert wurde und laut der Schule sehr lecker schmeckte.

Der restliche Apfelsaft wurde in Flaschen gefüllt. Begeistert und auch stolz gingen die Schüler mit ihrem selbst gepressten Apfelsaft nach Hause. „Ein gelungener Beitrag zur Nachhaltigkeit“, waren sich Inge Uetrecht und Uta Lansing einig.

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