Student und Gemeinde verschicken Fragebögen

Befragung zum Wohnmarkt in Stemwede

Stemwede - Der demografische Wandel macht sich besonders in dünn besiedelten, ländlichen Regionen bemerkbar. Rückgänge der Bevölkerungs- und Haushaltszahlen sowie eine veränderte Altersstruktur sind Merkmale dieses Wandels – Faktoren, die sich auf dem Wohnmarkt wiederspiegeln. Auch in Stemwede?

Um den Markt und die Wohnsituation in der Flächengemeinde abzubilden, führt Marius Mlejnek im Rahmen seiner Masterarbeit zum Thema „Wohnen und Wohnungsmarkt in ländlichen Räumen“ in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung eine Haushaltbefragung durch. 1 800 Fragebögen werden Anfang kommender Woche an im Zufallsverfahren ausgeloste Haushalte verschickt.

Mlejnek studiert Humangeografie an der Uni Münster. Dass ihn die Entwicklungen in Stemwede interessieren, kommt nicht von ungefähr. „Einerseits komme ich aus Stemwede“, erklärt er im Gespräch mit unserer Zeitung. „Andererseits bietet sich die Gemeinde an.“ Stemwede hat laut der Internetseite der Verwaltung etwas weniger als 14.000 Einwohner, verteilt auf 166,13 Quadratkilometer.

Für das Thema „Wohnen und Wohnungsmarkt im ländlichen Raum“ habe er sich entschieden, weil es interessant und aktuell sei, so Mlejnek. Außerdem gebe es in Stemwede noch keine vergleichbaren Untersuchungen. Im Mittelpunkt der Haushaltsbefragung stehen die Aspekte Wohnsituation und Zufriedenheit, Fragen zur Immobilie und zum Wohnungsmarkt sowie zu eigenen Zukunftsperspektiven.

Die Gemeinde Stemwede profitiert von Mlejneks Untersuchungen. Sie kann die Ergebnisse künftig in Planungsprozesse mit einbeziehen. Daher hofft auch die Kommune auf viele ausgefüllte Fragebögen.

Marius Mlejnek weist darauf hin, dass die Daten anonym erhoben werden und keine Rückverfolgung zulassen würden. „Sie dienen ausschließlich zur Analyse in der Masterarbeit und werden nicht an Dritte weitergegeben“, versichert er.

Die Zeit für die Abgabe der Fragebögen beträgt etwa 14 Tage (bis einschließlich Mittwoch, 22. Juni). Die Abgabe der Fragebögen soll in Sammelurnen erfolgen. Deren Standorte: Bäckerei Rehburg (Oppenwehe und Haldem), Bäckerei Klasing (Wehdem und Dielingen), K+K Markt (Wehdem), Hahme-Markt (Haldem), E-Center (Levern) sowie bei der Gemeindeverwaltung in Levern. - ks

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