Baugebiete und Planänderung im Ausschuss

Siedlungen sollen weiter wachsen

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Gegenüber vom Feuerwehrgerätehaus in Haldem gibt es noch freie Bauplätze. Dort befindet sich auch der Bereich der Hülsenburg, der das Gebiet noch erweitern soll.

Oppenwehe/Haldem - Der Bauausschuss der Gemeinde Stemwede wird sich bei seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 29. Oktober, ab 17 Uhr im Schulzentrum in Wehdem unter anderem mit den Vorhaben von Privatpersonen beschäftigen, die in Stemwede neue Wohnhäuser bauen wollen.

Mit mehr als 90 Häusern gehört der Ortsteil Nagelsiedlungmit den Straßen Fliederweg, Nelkenweg, Hasenheide und teilweise Zur Bockwindmühle wohl zu den größten der Ortschaft Oppenwehe. Und er könnte noch weiter wachsen. Am südwestlichen Rand gibt es einen etwa 8500 Quadratmeter großen Abschnitt, der als private Grünfläche im Bebauungsplan eingetragen ist. Bei der Aufstellung des damaligen Bebauungsplans sollte dies der Sicherung und Entwicklung der Autowerkstatt mit Tankstelle dienen, nun beabsichtigt aber der Grundstückseigentümer, dort ein Wohnhaus zu errichten. Er hat daher bei der Gemeinde den Antrag auf eine Baufläche gestellt. Am südlichen Teil soll eine Streuobstwiese entstehen.

Nun liegen die Stellungnahmen der Öffentlichkeit vor und können bei den weiteren Planungen berücksichtigt werden. Generell sprechen nur wenig Aspekte gegen das Vorhaben, wie aus den Unterlagen zur Bauausschusssitzung hervorgeht. Allerdings sieht der Kreis Minden-Lübbecke die Kompensationsfläche „aufgrund der Nähe zur Hauptverkehrsstraße“ als „nicht optimal“ an. Sie schlägt alternativ eine naturschutzfachliche Aufwertung in Westrup und Haldem. Die Verwaltung wägt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch ab, dass es sich lediglich um eine angedachte Alternative handle.

Auch für das Baugebiet an der Straße „Hülsenburg“ in Haldem, wo nach wie vor noch freie Kapazitäten sind, soll der Bebauungsplan geändert werden. Im Jahr 2001 hatte sich das Gleisbau-Unternehmen Hellmich dort ein Grundstück zur möglichen Betriebserweiterung gesichert. Der Kaufvertrag wurde allerdings nie vollzogen, erinnert die Verwaltung daran, dass sich das Grundstück damit noch immer im Besitz der Gemeinde befindet. Nun soll der Bereich im Bebauungsplan als Wohnnutzung ausgewiesen werden.

abo

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