Bauausschuss berät über Funkmast-Standort in Drohne

Mobilfunknetz soll optimiert werden

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Die Gemeindeverwaltung würde es begrüßen, wenn der neue Mobilfunkstandort auf dem Gelände der Immenklause in Drohne eingerichtet wird.

Drohne - Das Mobilfunknetz in Stemwede hat an einigen Stellen in der Flächengemeinde noch Lücken. Zur Verbesserung plant die Deutsche Mobilfunkturm-Gesellschaft (DFMG) entlang der Bahnstrecke zwischen Bremen und Osnabrück einen neuen Mobilfunkstandort. An der Immenklause in Drohne will das Tochterunternehmen der Telekom die Funkübertragungsstelle einrichten.

Über das Vorhaben werden die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am Mittwoch, 13. Januar, beraten. Dann kommen die Fraktionsmitglieder ab 17 Uhr im Gasthaus Bosse in Oppendorf zusammen und werden weitere Details diskutieren.

Unter anderem wird es laut Sitzungsvorlage um den genauen Standort gehen. Nachdem die Mitbenutzung des bestehenden Mobilfunkmastes im Gewerbegebiet – etwa 900 Meter nördlich der Immenklause – aus „funktechnischen Gründen“ abgelehnt worden war, favorisiert die DFMG einen Platz so nah wie möglich an der Straße „Unter den Eichen“. Die Verwaltung der Flächengemeinde würde den Mobilfunkmast sowie die nötige Technik, für die insgesamt eine Fläche von gut 150 Quadratmeter erforderlich ist, allerdings lieber auf dem Grundstück der ehemaligen Sportlerklause und dem Schießstand errichtet sehen.

Als Begründung gibt Bauamtsleiterin Birgit von Lochow an: „Der vorgeschlagene Alternativstandort ist besser geeignet, da dort der Mast insbesondere vom Hof der Immenklause aus gesehen durch die Gebäude verdeckt wird und damit optisch weniger auffällt.“ Aus Sicht der DFMG sei der Vorschlag umsetzbar. Im weiteren Verlauf muss laut den Plänen der Bauamtsleiterin ein Mietvertrag abgeschlossen werden, mit dem der DFMG das Recht eingeräumt wird, auf dem Grundstück der Immenklause auf eigene Kosten die Funkübertragungsstelle zu errichten, zu unterhalten und auszutauschen.

Sollte der Mobilfunkmast jedoch nicht auf dem Immenklause-Gelände errichtet werden, geht das Bauamt der Gemeinde Stemwede davon aus, dass die Mobilfunkturm-Gesellschaft weitere Eigentümer im Umkreis ansprechen und die Errichtung im „nahen Umfeld“ erfolgen wird.

Das gesamte Areal soll eingezäunt werden, der freistehende Antennenträger maximal 30 Meter hoch sein. Bislang sind der Gemeindeverwaltung keine Einwände oder Bedenken bekannt – Ratsmitglieder, die Löschgruppe Drohne, der Schützenverein sowie die Dorfgemeinschaft und die Anlieger wurden bereits über die Pläne zur Optimierung des Mobilfunknetzes in Kenntnis gesetzt.

abo

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