Backwaren, Braten und mehr kommen auf dem Mühlengelände in die Röhre

Erster „Tag der offenen Steinofenluke“ kommt an

Im Römertopf wartet das Kaninchen in einer Farce aus Gemüse und Gewürzen: Dirk Huntemann (l.) und Michael Friedrich freuen sich schon auf den Schmaus.
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Im Römertopf wartet das Kaninchen in einer Farce aus Gemüse und Gewürzen: Dirk Huntemann (l.) und Michael Friedrich freuen sich schon auf den Schmaus.

Levern - Kaum hatten die Besucher die Tür zum Backhaus auf dem Leverner Mühlengelände geöffnet, schlugen ihnen köstliche Düfte entgegen. Erstmals durfte jeder Bürger den dortigen Steinbackofen für eigene Speisen nutzen. Schon in den frühen Morgenstunden hatte ihn Wilfried Göker angeheizt und auf Temperatur gebracht.

Dreieinhalb Stunden musste der Steinbackofen mit Buchenholz angefeuert werden, bevor Braten, Brot, Kuchen, Gebäck und Co. mit dem Schieber im Inneren platziert werden konnten. Bei einer Backtemperatur von mehr als 200 Grad dauerte es nicht lange, bis die ersten Leckereien „durch“ waren und direkt vor Ort verkostet wurden.

„Der Geschmack ist unvergleichbar“, geriet Stefan Werner ins Schwärmen. Der leicht holzige Geschmack des zuvor verbrannten Buchenholzes gebe dem Backwerk die ganz besondere Note. Außerdem sei das gemeinsame Backen für jedermann eine schöne, gesellige Aktion. „Man kommt zusammen, und wer will, genießt dann auch gleich gemeinsam“, sagte er und probierte noch warme Zimtschnecken. Angeregt hat die erste öffentliche Backaktion Leverns „Dorfgespräch“-Gruppe um Gitta und Dirk Huntemann. Den Steinbackofen stellte der örtliche Mühlenverein zur Verfügung.

Kurze Zeit später öffnet Dirk Huntemann die Ofentür erneut und holte eine Kasserolle heraus, gefüllt mit knusprigen Haxen. Der deftige Geruch ließ den umstehenden Zubereitern das Wasser im Mund zusammenlaufen. „Die müssen noch einen Moment“, sagte seine Frau Gitta mit Kennerblick. Deckel zu und wieder ab in den Ofen.

Inzwischen wurde der Topf mit dem Kaninchen in einer Farce aus verschiedenen Gemüsesorten und Gewürzen gefüllt – aber auch hier mussten alle Hungrigen noch Geduld beweisen. „Das braucht noch bestimmt eine Stunde“, sagte Michael Friedrich.

Bis dahin gab es schon mal Pizza, Brot und Schweinebraten zum Probieren. Im Schatten der Mühlenflügel hatten die Organisatoren Tische und Stühle unter freiem Himmel aufgebaut. Fehlen durfte selbstredend auch nicht der edle Tropfen zum Schmaus.

hm

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