Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp in Wagrain

Atemberaubende Landschaft erlebt

Der Stemweder Feuerwehrnachwuchs besuchte eine der imposantesten und tiefsten Wildwasserschluchten der Alpen.

Stemwede/Wagrain - Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Haldem-Arrenkamp verbrachten kürzlich wieder ihre Sommerfreizeit im österreichischen Wagrain. 24 Teilnehmer starteten vom Feuerwehrgerätehaus in Haldem, um zehn abwechslungsreiche Tage im Salzburger Land zu verbringen und sich zu erholen.

Alle zwei Jahre veranstaltet der Feuerwehrnachwuchs als Ergänzung zum normalen Dienstbetrieb und den Wettbewerben eine Mehrtagesfahrt, um in entspannter Atmosphäre den Alltag hinter sich zu lassen und die Kameradschaft und das Miteinander zu fördern. Bereits zum siebten Mal bezogen die Stemwede ihr Quartier im Jugendhotel „Markushof“ der Familie Riepler. Dort konnten sie eine Ferienanlage mit vielen Attraktionen nutzen. Eine eigene Sporthalle, eine Trampolinanlage, einen Mehrzweckplatz mit Kunstrasen, Tischtennisplatten sowie Internetanschluss ließen keine Langeweile aufkommen.

Die Organisatoren hatten aber auch abseits des Hotels ein umfangreiches Programm für die Kinder und Jugendlichen auf die Beine gestellt. In Wagrain und Umgebung war die Jugendgruppe bei wechselhaftem Wetter fast jeden Tag mit dem Reisebus und ihrem Busfahrer Jörg Brinkmann unterwegs.

Rauf auf den Karkogelberg in Abtenau ging’s mit der Gondelbahn. Die zwei Kilometer lange Fahrt ins Tal auf der Sommerrodelbahn war deutlich rasanter. - Fotos: Fischer

In St. Johann am Pongau besuchten sie die Liechtenstein-klamm. Auf Brücken und Stegen ging es in eine der imposantesten und tiefsten Wildwasserschluchten der Alpen. Mit der Gondelbahn fuhren die Teilnehmer den Karkogelberg in Abtenau hinauf und umso rasanter mit der etwa zwei Kilometer langen Sommerrodelbahn ins Tal zurück. Anschließend stieg die Gruppe zum Gollinger Wasserfall an der Salzach auf, der eine Fallhöhe von 100 Metern hat.

In Werfen besuchten die Freizeitteilnehmer die hoch über dem Salzachtal gelegene Erlebnisburg Hohenwerfen und nahmen an der Greifvogelschau der Berufsfalkner des Landesfalkenhofes teil. Eine Abkühlung beim warmen Wetter erhielt die Reisegruppe in der größten Eishöhle der Welt in 1 700 Metern Höhe. In der Eisriesenwelt in Werfen mussten die Teilnehmer 1 400 Treppenstufen bewältigen, wurden am Ziel aber mit dem Blick auf gigantische Eisfiguren belohnt.

Besonders begeistert waren die Kinder und Jugendlichen vom Salzbergwerk in Hallein. Hier wurde in beeindruckender Weise veranschaulicht, wie im Innern des Dürrnberges bereits von den Kelten Salz abgebaut wurde und dieses Salzburg reich machte. Mit einem Floß ging es im Stollen über den Salzsee und mit zwei Holzrutschen zu den Ausstellungsorten.

Das Schloss Hellbrunn mit den weltberühmten Wasserspielen sowie Österreichs größte Privatbrauerei Stiegl standen in Salzburg auf dem Programm. Im Bergbaumuseum und dem angegliederten Schaustollen in Mühlbach am Hochkönig erhielt die Gruppe in Europas ältestem Kupferbergwerk interessante Einblicke in die Arbeitswelt der Bergknappen und die Farbenpracht der Mineralien.

Am Sonntag traten die Stemweder die Rückreise nach Haldem an. Als letzter Höhepunkt stand in München eine ausführliche Besichtigung der Allianz-Arena sowie der Bayern-München-Erlebniswelt auf dem Plan. Dabei erhielten die Jugendfeuerwehrmitglieder einen Einblick in eine der modernsten Fußballarenen Europas.

Bei der Mehrtagesfahrt in Österreich waren dabei: Dennis Bollhorst, Luca Brinkmann, Torben Geldmeyer, Jens und John Hibert, Jochen Hilker, Eric Lorenz, Niclas Lübke, Yannick Meyer, Kilian Möller, Florian und Markus Möller-Nolting, Jannik Petsch, Simon Pöttker, Bennet Putzer, Marlon Steinkamp, Christoph Straub, Sewarion Vordemfelde sowie als Betreuer Torsten und Andre Fischer, Dennis Henke, Heiko Mützel, Andreas Funke und Sascha Hellmich. J tf

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