Polizisten kontrollieren zum Festival

Anreise verläuft ruhig und enspannt

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Entspannt nahmen Katharina und Daniel die Polizeikontrolle in Westrup. Dort sprachen sie mit (v.l.) Oliver Brock (hinten), Christiane Möhlmann, Uwe Vogt und Volker Reppe.

Wehdem/Westrup - „Alles ist friedlich“, lautete die erste Bilanz der Polizisten, die seit dem Feiertag am Donnerstag vermehrt rund um Wehdem zu sehen sind. Die Kontrollen im Rahmen des Hai-in-den-Mai-Festivals verlaufen den Beamten zufolge sehr ruhig, Probleme mit alkoholisierten Fahrern oder Drogen am Steuer habe es bislang noch nicht gegeben. „Das könnte bei der Abreise schon anders aussehen“, mutmaßen die Ordnungshüter.

Am Donnerstagabend hatte sich die Besatzung eines Streifenwagens in Westrup, gegenüber der ehemaligen Gaststätte Schwarz, positioniert und winkte diverse Autofahrer von der Stemweder-Berg-Straße. Darunter auch Katharina und Daniel aus Aurich. Nach ihrer zweistündigen Fahrt nahmen sie die Kontrolle kurz vor ihrem Ziel sehr gelassen. „Wir kommen seit zehn Jahren für beide Festivals nach Wehdem und sind das gewohnt“, sagte Daniel, der sich von seiner Freundin fahren ließ. „Es geht ja auch nicht um den Alkohol, sondern um die Musik, die Gemütlichkeit und die ganze Atmosphäre“, freuten sich die beiden auf die Festivalzeit im Waldfrieden.

„Die meisten Gäste kommen inzwischen mit dem Bus oder Taxen von den umliegenden Bahnhöfen. Daher ist für uns weniger zu tun“, erklärte Volker Reppe. Der Polizeihauptkommissar und seine Kollegen vom Verkehrsdienst Lübbecke werden das ganze Wochenende an verschiedenen Stellen rund um den Stemweder Berg Autofahrer kontrollieren. Ausgestattet mit Atemalkohol-Tests und Drogentests haben sie ihre Zielgruppe fest im Blick. „Zwar kann man nichts pauschalisieren, aber meistens erkennt man die Fahrer, die zum Festival wollen oder von dort wegfahren“, erklärte Reppe – sicher auch mit Blick auf die diversen auswärtigen Kennzeichen. Daher würde auch nicht jeder Wagen wahllos herausgewunken.

Wenn die Abreise dann losgeht, werden die Kapazitäten der Polizeikräfte noch einmal aufgestockt – waren am Donnerstag noch etwa zehn Beamte im Schichtwechsel im Dienst, soll es am Sonntag und auch Montag die doppelte Besetzung sein. „Dann bekommen wir auch noch Unterstützung von der Kripo“, so Reppe. 

abo

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